• IT-Karriere:
  • Services:

HP

Amazon kauft möglicherweise WebOS

Amazon wird möglicherweise WebOS oder das gesamte Palm-Portfolio kaufen. HP will Berichten zufolge seine Palm-Sparte verkaufen. Neben Amazon soll es weitere Interessenten geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon steht womöglich vor dem Kauf von HPs WebOS.
Amazon steht womöglich vor dem Kauf von HPs WebOS. (Bild: Rick Wilking/Reuters)

Die WebOS-Sparte von HP steht möglicherweise kurz vor dem Verkauf. Einer der Kaufinteressenten soll Amazon sein. Das berichtet die Webseite Venturebeat und beruft sich auf gut unterrichtete Quellen. Demnach soll HP in "ernsthaften" Verhandlungen mit Amazon sein und die Übernahme kurz vor dem Abschluss stehen. Allerdings gebe es weitere Interessenten, berichtet Venturebeat.

Stellenmarkt
  1. J. Bauer GmbH & Co. KG, München
  2. Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH, Bergisch Gladbach

Dass HP seine Palm-Sparte samt dem mobilen Betriebssystem WebOS loswerden will, ist ein offenes Geheimnis. Zunächst hatte der inzwischen geschasste HP-Chef Léo Apotheker die Umstrukturierung des Unternehmens bekanntgegeben, wonach HP aus seiner PC-Sparte aussteigen will, samt Tablet- und Smartphonegeschäft. Gerüchte über den Verkauf von WebOS kursierten seitdem immer wieder. Erst kürzlich hatte HP einen Teil seiner WebOS-Abteilung entlassen. HP hatte Palm und WebOS vor etwas mehr als einem Jahr für 1,2 Milliarden US-Dollar gekauft. Allerdings war HP seitdem nicht in der Lage, seine Marktmacht und Finanzkraft zu nutzen, um die Plattform voranzutreiben.

Erst kürzlich stellte Amazon allerdings sein lang erwartetes Android-Tablet vor. Als Kindle Fire wird es in den USA ab Mitte November 2011 erhältlich sein. Das Kindle Fire ist kein reguläres 7-Zoll-Tablet. Es basiert zwar auf Android, verfügt aber über eine komplett eigene Bedienoberfläche und ist für das Amazon-Universum angepasst. Statt Googles Android Market ist Amazons eigener Appstore installiert, der Android Market wird offenbar nicht unterstützt.

Ob Amazon die gesamte Palm-Sparte mit dem Touchpad und den Smartphones oder nur das Betriebssystem WebOS erwerben will, lässt Venturebeat offen. Möglicherweise könnte Amazon WebOS nutzen, um seine selbstgestrickte Android-Oberfläche mit einem eigenen Betriebssystem zu erweitern und zu verfeinern. Möglich ist auch, dass Amazon mit dem Erwerb von WebOS Lizenzstreitigkeiten mit Microsoft aus dem Weg gehen will. Zumindest dürfte der Kaufpreis weit unter dem liegen, was HP ursprünglich gezahlt hatte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Struggling für 8,99€, Jurassic World Evolution für 11,25€, Jurassic World Evolution...
  2. (u. a. Green Hell für 6,99€, Dead by Daylight für 5,49€, Dying Light - The Following Enhanced...
  3. (u. a. Heavy Rain für 8,99€, Beyond: Two Souls für 8,99€, Detroit: Become Human für 24...

Necator 04. Okt 2011

Amazon will ja auch in den Tablet-Markt. Den Kindle als ebook haben sie schon. Und eine...

spanther 01. Okt 2011

Doch schon, damit sich Amazon schützt gegen Ansprüche von Microsoft, die dann auch...

spanther 01. Okt 2011

Du hättest was ganz großes werden können, jetzt endest du als "Consumer OS" Unterbau...

jack-jack-jack 01. Okt 2011

:-)

bimini 30. Sep 2011

Kein Wunder nachdem HP mit der Abrissbirne auf das Image von WebOS losgegangen ist.


Folgen Sie uns
       


Monkey Island - Titelmusik aller Versionen

Wir haben alle Varianten der Titelmusik im Video zusammengestellt - plus Bonusversion.

Monkey Island - Titelmusik aller Versionen Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

5G: Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung
5G
Nokias und Ericssons enge Bindungen zu Chinas Führung

Nokia und Ericsson betreiben viel Forschung und Entwicklung zu 5G in China. Ein enger Partner Ericssons liefert an das chinesische Militär.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Quartalsbericht Ericsson mit Topergebnis durch 5G in China
  2. Cradlepoint Ericsson gibt 1,1 Milliarden Dollar für Routerhersteller aus
  3. Neben Huawei Telekom wählt Ericsson als zweiten 5G-Ausrüster

    •  /