Verbraucherverband der Computerspieler: Lange Nacht der Spielkultur
Vom 7. bis zum 9. Oktober veranstaltet der VDVC die Lange Nacht der Spielkultur(öffnet im neuen Fenster) in den Lichthöfen der Staatlichen Hochschule für Gestaltung im badischen Karlsruhe. Ein Ort, der aus Spielersicht ein Gschmäckle(öffnet im neuen Fenster) hat: 2009 wurde dort eine LAN-Party durch die Stadt abgesagt , weil es Proteste von Bürgern und der Lokalpresse gegen vermeintliche "Killerspiele" gegeben hatte. "Gerade vor dem Hintergrund der Schwierigkeiten in der Vergangenheit freuen wir uns ganz besonders über dieses kurzfristige Angebot der Hochschule für Gestaltung. Wir haben alles getan, um diese Chance optimal zu nutzen" , unterstreicht der VDVC-Vorsitzende Patrik Schönfeldt den Enthusiasmus der Computerspieler.
Das Programm der Langen Nacht setzt auf Vorträge und Workshops, die ein breites Spektrum von der gesellschaftlichen und politischen Bedeutung, über Jugendschutz und Medienkompetenz bis hin zu Mapping und Modding abdecken. Auch eine Diskussion über Spielejournalismus ist eingeplant.
Einen eher historischen Einblick erlaubt der Retrogames e. V., der eine umfassende Sammlung von klassischen Arcade-Automaten pflegt. Außerdem gibt es eine LAN-Party mit bis zu 120 Spielern. Nahtlos in diese LAN-Party gliedert sich das medienpädagogische Angebot "Spiele(nd) verstehen" ein, bei dem Gäste den E-Sportlern über die Schulter schauen können.
Für die Teilnahme an der LAN ist vorab ein Unkostenbeitrag von 10 Euro fällig. Workshops und Vorträge können ohne Voranmeldung und unabhängig von der Teilnahme an der LAN-Party besucht oder bei ausreichendem Interesse sogar angeboten werden.