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Facebook könnte Datenschutzversteck in Irland verlieren

Facebook wird auch in Irland, wo der Konzern seinen europäischen Sitz hat, vom Datenschutzbeauftragten untersucht. Facebook hatte sich stets darauf berufen, im Einklang mit dem dortigen Datenschutzrecht zu stehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Facebook-Chef Mark Zuckerberg (Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Der irische Datenschutzbeauftragte wird eine erweiterte Überprüfung der Aktivitäten von Facebook außerhalb der USA und Kanadas durchführen. Das berichtet die britische Financial Times unter Berufung auf die Behörde. Der stellvertretende Datenschutzbeauftragte Gary Davis sagte der Zeitung, die Prüfung werde bereits im kommenden Monat beginnen.

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Dabei wolle Davis' Behörde Hinweisen der Beschwerdeführer nachgegehen, die Facebooks Praktiken zur Sammlung und Speicherung persönlicher Daten kritisieren und beklagen, dass die Angaben auch auf ausdrücklichen Wunsch hin nicht komplett gelöscht würden. Facebooks europäische Zentrale hat ihren Sitz in Dublin.

Im Streit um eine Nutzeranfrage hatte ein Facebook-Sprecher gegenüber Golem.de argumentiert: "Wir haben ihm daraufhin geantwortet und ihm die relevanten Bestimmungen des irischen Datenschutzrechts erläutert, die in Bezug auf die Daten, die geliefert werden müssen, einige begründete Einschränkungen machen."

Deutsche Datenschützer argumentieren dagegen, dass auch in Irland die Datenschutzstandards in der Europäischen Union gelten. Ein Sprecher des schleswig-holsteinischen Landesdatenschützers sagte Golem.de: "Wir haben ein einheitliches Datenschutzniveau in Europa. Gegen Irland gibt es keine Klage wegen Verstoßes der europäischen Datenschutzrichtlinie. Was wir nicht wissen, ist, ob in Irland auch der Vollzug des Datenschutzrechts mit Deutschland vergleichbar ist. Das spielt auch immer noch eine wichtige Rolle."

Auch in den USA haben sich digitale Bürgerrechtler und Wissenschaftler an die Bundeshandelskommission (FTC - Federal Trade Commission) gewandt, weil das soziale Netzwerk anzeigt, welche Medieninhalte Facebook-Mitglieder sich bevorzugt ansehen. In einem 14-seitigen Brief wendet sich das Electronic Privacy Information Center (EPIC) auch dagegen, dass Facebook Cookies einsetzt, die Internetaktivitäten auch dann aufzeichneten, wenn der Facebook-Nutzer nicht angemeldet ist.



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wronny 30. Sep 2011

Sollte dieser "digitale Bürgerrechtler" wirklich nur aus Einsen und Nullen bestehen, so...

Rapmaster 3000 30. Sep 2011

Lässt du dir öfters >500MB per Email zuschicken?

Clown 30. Sep 2011

Es gibt bestimmt auch Steh-Gefängnisse. Für die Eiligen..

Clown 30. Sep 2011

Da gibts aber einen entscheidenden Unterschied: Wenn ein anderes Programm ungefragt...

fratze123 30. Sep 2011

solange er mich nicht zur teilnahme an seinem unsinn zwingen kann, ist mir der hans wurst...


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