Lizenzgebühren: Android bringt Microsoft 444 Millionen US-Dollar ein
Analysten bei Goldman Sachs schätzen Microsofts Einnahmen durch Android-Geräte auf etwa 444 Millionen US-Dollar für das nächste Geschäftsjahr, das am 1. Juli 2011 begonnen hat, wie die Webseite Businessinsider berichtet(öffnet im neuen Fenster) . Microsoft hat mehrere Lizenzabkommen mit Mobiltelefonherstellern geschlossen, darunter HTC und Samsung. Im Vergleich zu dem von Experten erwarteten Umsatz von 75 Milliarden US-Dollar sind diese Einnahmen allerdings marginal.
Laut Gartner(öffnet im neuen Fenster) wurden im zweiten Quartal 2011 etwa 1,7 Millionen Geräte mit Microsofts eigenem mobilem Betriebssystem verkauft, was etwa 1,6 Prozent aller verkauften Geräte ausmacht. Im Vergleich liegt Android mit 43,4 Prozent deutlich davor. Ob Microsoft mehr an Android als an seinem eigenen Windows Phone 7 verdient, lässt sich nicht genau feststellen. Die Zahlen von Gartner legen die Vermutung jedoch nahe.
Einnahmen durch Linux und Android
Welche Einnahmen Google durch Android hat, lässt sich ebenfalls nicht genau feststellen, denn Google verlangt selbst keine Lizenzgebühren für die Nutzung von Android, sondern verdient nur am Traffic seiner Webseiten.
Erst vor wenigen Tagen hatte Samsung ein Lizenzabkommen mit Microsoft unterschrieben, wonach der koreanische Konzern für jedes verkaufte Android-Gerät einen Obolus abgeben muss.
Damit ist Samsung der siebte Konzern, mit dem Microsoft ein solches Patentabkommen geschlossen hat. In den vergangenen drei Monaten haben Acer, General Dynamics Itronix, Onkyo, Velocity Micro, Viewsonic und Wistron einem Patentdeal zugestimmt. Mit Casio hat Microsoft ebenfalls ein Abkommen zur Verwendung von "Linux-Patenten" geschlossen . Auch von HTC soll Microsoft Lizenzgebühren erhalten.
Welche Patente durch die Lizenzabkommen abgedeckt sind, ist noch unbekannt.
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