Telmap

Intel kauft Konkurrenten von Google Maps

Intel übernimmt den Hersteller von Navigationssoftware Telmap und lockt Entwickler mit besseren Konditionen als Google und Microsoft. Laut israelischen Medien hatte der Kauf ein Volumen von 300 Millionen US-Dollar bis 350 Millionen US-Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,
Oren Nissim, Chef von Telmap
Oren Nissim, Chef von Telmap (Bild: Stringer France/Reuters)

Intel hat den Hersteller von Navigationssoftware Telmap gekauft. Das gab das Unternehmen im Blog eines seiner Manager bekannt. Angaben zum Preis der israelischen Firma wurden nicht gemacht. Laut israelischen Medien hatte der Kauf ein Volumen von 300 Millionen US-Dollar bis 350 Millionen US-Dollar. Telmap wird in die Consumer-Services-Sparte integriert und soll über das Intel Appup Center verfügbar sein.

Telmap hat 210 Beschäftigte und arbeitet nach eigenen Angaben profitabel. Das Unternehmen verfüge über besonders viele europäische Mobilfunkbetreiber unter seinen Kunden wie Orange, Vodafone, Telefónica, SFR, aber auch Vodacom aus Südafrika, Singtel aus Singapur, Optus aus Australien und Cellcom und Pelephone aus Israel. Zu den bekanntesten Produkten gehört die Navigationssoftware Telmap Navigator für Autofahrer und Fußgänger. Etwa sieben Millionen Nutzer will Telmap weltweit haben. Der Telmap Navigator ist ein Offboard-Produkt, bei dem das Kartenmaterial sowie die Routingdaten über das Internet geladen werden. Damit brauchen Anwender eine Datenflatrate. Die Software integriert in Deutschland Verkehrsinformationen des ADAC.

Peter Biddle, General Manager bei Intel Appup, erklärte, dass er nicht so vermessen sei, mit Größen wie Google Maps oder Bing Maps konkurrieren zu wollen. Doch wenn Entwickler mit Telmap zusammenarbeiteten, müssten sie sich nicht unsicheren Lizenzbedingungen unterwerfen, die Google und Microsoft jederzeit ändern könnten. Die Entwickler, die Telmap-Navigationsfunktionen in ihre Applikationen integrierten, könnten direkt mit ihren Kunden in Kontakt treten. "Wir versuchen nicht, uns da dazwischenzustellen", erklärte Biddle in seinem Blog.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Updates für GPT-3 und GPT-4
GPT im Geschwindigkeitsrausch

OpenAIs Updates für GPT-4 und GPT-3 machen die Modelle zuverlässiger, vor allem aber anpassungsfähiger. Die Änderungen und neuen Features im Detail.
Von Fabian Deitelhoff

Updates für GPT-3 und GPT-4: GPT im Geschwindigkeitsrausch
Artikel
  1. Candy Crushed: Royal Match wird profitabelstes Mobile Game
    Candy Crushed
    Royal Match wird profitabelstes Mobile Game

    Die langanhaltende Dominanz von Candy Crush Saga ist vorbei. Das meiste Geld verdient jetzt ein Start-up aus Istanbul mit einem Puzzlespiel.

  2. Datenschutz: ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern
    Datenschutz
    ChatGPT-Exploit findet E-Mail-Adressen von Times-Reportern

    Eigentlich sollte der Chatbot auf diese Anfrage gar nicht antworten. Tut er es dennoch, lauern womöglich noch viel brisantere Informationen.

  3. Donald E. Knuth: 30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar
    Donald E. Knuth
    30 Jahre Weihnachtsvorlesungen frei verfügbar

    Ein bisschen theoretische Informatik, Algorithmen oder Mathematik zu Weihnachten? Wer das mag, kann nun sogar alle Vorlesungen hintereinander ansehen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • TeamGroup Cardea Graphene A440 2 TB mit zwei Kühlkörpern 112,89€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • AVM FRITZ!Repeater 3000 AX 129€ • Philips Ambilight 77OLED808 2.599€ • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /