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Katastrophe: I Am Alive erwacht zum Leben

Irgendwie scheint das Szenario von I Am Alive einen Nerv getroffen zu haben – zumindest Spielejournalisten haben über das "Leben nach der Katastrophe"-Action-Adventure seit der ersten Ankündigung 2008 viel spekuliert. Jetzt nennt Ubisoft Fakten und zeigt Spielszenen.
/ Peter Steinlechner
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I Am Alive (Bild: Ubisoft)
I Am Alive Bild: Ubisoft

Das postapokalyptische Actionabenteuer I Am Alive(öffnet im neuen Fenster) soll noch diesen Winter – also Ende 2011 oder Anfang 2012 – auf den Markt kommen. Trotz der großen Aufmerksamkeit, die dem Titel bislang vergönnt war, erscheint er nicht als verpacktes Spiel, sondern ausschließlich als Download über Xbox Live Arcade und das Playstation Network. Obwohl das Spiel eine Zeit lang auch für PC angekündigt war, wird es für diese Plattform zumindest vorerst nicht erscheinen. Über den Preis von I Am Alive hat Ubisoft noch keine Angaben gemacht. Ebenso ist nach wie vor unklar, was für eine Katastrophe die Welt in Schutt und Asche gelegt hat – aber darüber rätselt auch der Held des Spiels.

I Am Alive – Trailer (Gameplay)
I Am Alive – Trailer (Gameplay) (01:25)

In I Am Alive lenkt der Spieler das Schicksal eines Mannes auf der Suche nach seiner Frau und Tochter, die während der rätselhaften Katastrophe von ihm getrennt wurden. Erst nach einem Jahr gelangt er zurück in seine Heimatstadt Haventon, die allerdings auch in Trümmern liegt. Die Gebäude sind zerstört, giftige Asche füllt die Straßen und die Gesellschaft versinkt in Anarchie, was die Einwohner zum Äußersten treibt.

Laut Ubisoft verfolgt I Am Alive einen neuartigen Ansatz im Survival-Genre, indem es komplexe und emotionale Situationen erzeugt. Der Spieler wird nicht nur von seinen Feinden, sondern auch von seiner Umgebung gefordert. Widerstandsfähigkeit und Ressourcenmanagement sollen die Schlüssel zum Erfolg sein, wenn er sich etwa auf der Suche nach Lebensmitteln einer tödlichen Atmosphäre und zerstörten Gebäuden gegenübersieht. Das Kampfsystem gibt dem Spieler die Chance, mit Einschüchterung davonzukommen: Feiglinge lassen sich mit einer leeren Pistole vertreiben – das funktioniert aber längst nicht bei allen Gegnern. Auch ausgedehnte Kletterpartien, etwa an demolierten Hochhäusern, stehen auf der Tagesordnung.

I Am Alive wurde auf der E3 2008 angekündigt , dann war lange Zeit nichts von dem Titel zu hören. Ursprünglich war das französische Entwicklerstudio Darkworks für die Entwicklung zuständig. Angeblich war Ubisoft aber unzufrieden mit der Qualität , weshalb nach gut zwei Jahren das Ubisoft-Team in Schanghai übernommen hat.


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