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Auto Club Revolution

Soziales Renn-Netzwerk für Motorsportler

Wettrennen im Client in hauseigener Engine, der Rest im Browser auf Basis von Unity: Auto Club Revolution will eine zentrale Webanlaufadresse für Motor und Sport werden. Golem.de hat sich das soziale Netzwerk für Bleifußfetischisten angeschaut.

Artikel veröffentlicht am ,
Auto Club Revolution
Auto Club Revolution (Bild: Eutechnyx)

Erst ein paar Runden mit dem neuen Straßenflitzer drehen - und dann im Forum über die perfekte Renntaktik, die nächste Automesse oder Tuning-Tipps diskutieren: Das ist ungefähr, was Auto Club Revolution bieten soll. Hinter dem Projekt steckt das britische Entwicklerstudio Eutechnyx, das sich seit 1997 auf Rennspiele fokussiert hat und im Auftrag unterschiedlicher Publisher mal mehr, mal weniger gelungene Titel abgeliefert hat - zuletzt ein offizielle Ferrari-Rennspiel und Nascar: The Game 2011. Auto Club Revolution ist das größte Projekt, das sich Eutechnyx bislang vorgenommen hat.

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Die Entwickler arbeiten eng mit fast allen deutschen Autobauern zusammen; ein Hersteller aus Süddeutschland hat kurz vor der IAA in Frankfurt sogar einen sündhaft teuren Prototyp für die Vermessung ins englische Dunston fliegen lassen. Unter anderen finden sich Wagen von BMW und Mercedes im Programm, dazu angeblich rund 40 weitere internationale Marken. Porsche und Audi fehlen derzeit noch - was sich aber früher oder später noch ändern könnte.

Das Entwicklerstudio arbeitet an lizenzierten Versionen einer ganzen Reihe von berühmten Rennstrecken wie Spa und Silverstone, dazu kommen aber auch Nascar-Pisten. Außerdem bauen die Designer Stadtstrecken, die sich an Metropolen wie Los Angeles orientieren, sich aber nicht genau an den realen Gegebenheiten orientieren.

Dazu kommt ein soziales Netzwerk mit Foren, den gewohnten Freundes- und Bestenlisten und weiteren Extras - unter anderem auch einem Ticker mit echten, redaktionell betreuten Nachrichten aus der Welt des Rennsports und der Autobranche, und zwar auf Englisch und Deutsch. Das Ganze macht in der derzeitigen Version einen sehr aufgeräumten und schicken Eindruck: Die Entwickler von Auto Club Revolution verwenden nicht typisch bunte Spielegrafik, sondern setzen sich zurückhaltend-edel mit viel Weiß in Szene. Nutzer können ihren virtuellen Motorsportverein durch verschiebbare Widgets weitgehend ihren persönlichen Vorlieben anpassen.

Für die Rennen verwendet Eutechnyx einen Client auf Basis der gleichen Engine, die bereits im Nascar-Spiel zum Einsatz kam. Die dazugehörenden Webangebote allerdings basieren auf gängigen Technologien - insbesondere Unity, etwa zur Darstellung der drehbaren 3D-Automodelle. Später soll es Apps für iPhone, Android und Windows Phone geben, die jeweils den Zugriff auf bestimmte Aspekte des Spiels erlauben, so dass Spieler beispielsweise ihr Auto mit dem Smartphone von unterwegs neu lackieren können.

Das gesamte Paket befindet sich derzeit in einer kleinen geschlossenen Betaphase. Eine offene Beta soll es nach derzeitigem Stand im Januar 2012 geben. Ähnlich wie bei typischen Browsergames wird ein Free-to-play-Geschäftsmodell verwendet, Geld wird insbesondere für die sehr leistungsstarken und schnellen Boliden fällig.



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Anonymer Nutzer 01. Okt 2011

im deutschen hat dieser Begriff mehrere Bedeutungen. Richtig wäre "gemeinschaftliches...

Anonymer Nutzer 30. Sep 2011

Das richtet sich doch an US-Kunden und da steht kein großer Publisher hinter. Ergo sind...


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