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Microsoft: Google soll aufhören zu weinen

Wieder einmal geben sich Google und Microsoft einen öffentlichen Schlagabtausch: Google beklagt sich über Microsofts Abkassieren für Android, und Microsoft zeigt lachend mit dem Finger auf Google.
/ Jens Ihlenfeld
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Frank X. Shaw (Bild: Microsoft)
Frank X. Shaw Bild: Microsoft

Es sei dieselbe Taktik, wie man sie von Microsoft schon oft gesehen habe, kommentiert Google(öffnet im neuen Fenster) das Lizenzabkommen zwischen Samsung und Microsoft bezüglich Android: Nachdem Microsoft im Smartphonemarkt nichts zustandegebracht habe, versuche das Unternehmen, mit rechtlichen Mitteln Profite aus den Erfolgen anderer zu schlagen und stelle sich damit Innovationen in den Weg.

Microsofts Kommunikationschef Frank Shaw fasst Googles Kommentar in einem Wort zusammen(öffnet im neuen Fenster) : "Waaaah" . Indirekt fordert er Google auf, sich nicht wie ein weinendes Kind zu verhalten, sondern sich dem Beispiel von HTC und Samsung anzuschließen und Microsofts Patente zu lizenzieren.

Für Microsoft sind die Lizenzverträge der Beweis, dass es möglich ist, mit der Lizenzierung von Patenten Geld zu verdienen.

Microsofts Anwälte loben das Abkommen mit Samsung als ersten Schritt zu einer Einigung im weltweiten Patentkrieg. Sie betonen, dass damit alle großen Hersteller auf dem Markt Patentabkommen abgeschlossen hätten. Lediglich der drittgrößte Hersteller auf dem US-Markt fehle noch auf der Liste: das von Google erworbene Unternehmen Motorola.


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