Nuclear Dawn: Viel Counter-Strike und ein bisschen C&C
Ein Spieler aus jedem der beiden Teams übernimmt die Rolle des Commanders: Das ist die wohl wichtigste Besonderheit von Nuclear Dawn(öffnet im neuen Fenster) , das auf den ersten Blick wie Counter-Strike in einem postapokalyptischen Szenario wirkt. Besagter Kommandant sieht das Geschehen nicht wie die Bodentruppen aus der Ich-Perspektive, sondern von oben. Er kann den Soldaten im Kampfgetümmel zum einen Befehle erteilen, zum anderen aber wie in einem Echtzeitstrategiespiel eine Handvoll von Gebäuden errichten, etwa einen Verteidigungsturm, der selbstständig die eigene Basis verteidigt. Wer die Rolle des Anführers bekommt, bestimmt per Abstimmung das Team.
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Alle Bauten müssten durch eine Kette von Energietranspondern mit dem Kraftwerk verbunden sein – just um diesen anfälligen Strom können sich besonders heftige Kämpfe entwickeln. Der Commander ist außerdem dafür zuständig, beschädigte Objekte reparieren zu lassen und trotzdem noch Ressourcen für die Erforschung weiterer Waffen einzusparen.
Wer lieber mit der Knarre in der Hand mitten im Gefecht steht, als über den Dingen zu schweben, hat die Auswahl zwischen vier Klassen. Ein Assault-Soldat ist für Standardangriffe zuständig, ein Spion kann sich nahezu unsichtbar machen. Die Supportklasse ist unter anderem dafür zuständig, Kameraden zu heilen. Der dicke Exo kann sich zusammenrollen und ist dann nahezu unverwundbar – bis auf einen kleinen Fleck in seinem Nacken, an den sich etwa ein Spion schleichen kann.
Das PC-Spiel des niederländischen Entwicklerstudios Iceberg Interactive ist mit sechs Maps per Steam(öffnet im neuen Fenster) als Download erhältlich. Am 15. Oktober 2011 erscheint für rund 20 Euro eine verpackte Version mit einigen Extras, etwa einem Artbook. Noch etwas später will Iceberg Interactive zumindest einige der Entwicklerwerkzeuge kostenlos im Internet zur Verfügung stellen.
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