Abo
  • IT-Karriere:

Light-Version

Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte beginnt

Ab Oktober 2011 wird begonnen, die elektronische Gesundheitskarte bundesweit zu verteilen. Details werden die Organisationen der Ärzte, Kliniken und Krankenkassen heute in Berlin präsentieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Light-Version: Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte beginnt
(Bild: Bundesgesundheitsministerium)

Die Krankenkassen müssen, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, bis Ende 2011 zehn Prozent der Versicherten mit der elektronischen Gesundheitskarte ausstatten. Andernfalls droht eine Strafzahlung.

Stellenmarkt
  1. LOTTO Hessen GmbH, Wiesbaden
  2. Etribes Connect GmbH, Hamburg

Die Gesundheitskarte kommt nur in einer Light-Version mit Adresse und anderen Grunddaten sowie einem Foto des Versicherten. In weiteren Ausbaustufen sollten auf Wunsch des Versicherten auch Notfalldaten wie Vorerkrankungen oder Allergien aufgenommen werden. Später soll der elektronische Arztbrief dazukommen, über den Mediziner untereinander Daten austauschen können.

Der IT-Branchenverband Bitkom, der die Hersteller vertritt, präsentierte dazu heute eine repräsentative Studie des Meinungsforschungsinstituts Aris. Danach wächst in der Bevölkerung die Zustimmung zur Gesundheitskarte. Rund 70 Prozent der Bundesbürger sind demnach für die Karte. Bei der letzten Erhebung 2009 waren es 59 Prozent. Mehr als vier Fünftel der Unter-30-Jährigen befürworten die Einführung der Karte. Bei den über-64-Jährigen bejaht eine Mehrheit von 55 Prozent das Projekt. Die geschätzten Kosten für die flächendeckende Einführung der Gesundheitskarte für die 70 Millionen gesetzlich Versicherten schwankten zwischen 700 Millionen und zwei Milliarden Euro.

Zurzeit würden in Krankenhäusern sowie in Arzt- und Zahnarztpraxen neue Kartenterminals installiert, die sowohl die neuen elektronischen Gesundheitskarten als auch die bisherigen Krankenversichertenkarten verarbeiten können, erklärte das Bundesgesundheitsministerium.

Beschlossen wurde die Gesundheitskarte bereits Anfang 2004. Der Chaos Computer Club warnte wegen gravierender Sicherheits- und Datenschutzmängel im März 2008 vor der Einführung. Riesige Datenberge würden angehäuft, ohne dass das Sicherheitskonzept zum Zugriff auf die medizinischen Daten zuvor erprobt wurde.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 72,99€ (Release am 19. September)
  2. 98,99€ (Bestpreis!)

Der Kaiser! 01. Okt 2011

Wenn meine Daten digital gespeichert sind, dann kann man die auch direkt mailen.

spanther 29. Sep 2011

Dann kann die "Elite" ja endlich mal in Echtzeit die Auswirkung von so mancher Einführung...

alphager 28. Sep 2011

Weil du zu faul warst, vor dem Umzug deine Patientenakten vom jeweiligen Arzt kopieren zu...

Anonymer Nutzer 28. Sep 2011

.... blöderweise. Wir müssen halt lernen mit den möglichen Nebenwirkungen...

Anonymer Nutzer 28. Sep 2011

Das was Du da schilderst ist ja traurig. Aber eben die Wirklichkeit. Die Gesundheitskarte...


Folgen Sie uns
       


Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Sicherheitslücken: Zombieload in Intel-Prozessoren
Sicherheitslücken
Zombieload in Intel-Prozessoren

Forscher haben weitere Seitenkanalangriffe auf Intel-Prozessoren entdeckt, die sie Microarchitectural Data Sampling alias Zombieload nennen. Der Hersteller wusste davon und reagiert mit CPU-Revisionen. Apple rät dazu, Hyperthreading abzuschalten - was 40 Prozent Performance kosten kann.
Ein Bericht von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Open-Source Technology Summit Intel will moderne Firmware und Rust-VMM für Server
  2. Ice Lake plus Xe-GPGPU Intel erläutert 10-nm- und 7-nm-Zukunft
  3. GPU-Architektur Intels Xe beschleunigt Raytracing in Hardware

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus 7 Der Nachfolger des Oneplus 6t kostet 560 Euro
  2. Android 9 Oneplus startet Pie-Beta für Oneplus 3 und 3T
  3. MWC 2019 Oneplus will Prototyp eines 5G-Smartphones zeigen

    •  /