• IT-Karriere:
  • Services:

NoSQL

Basho kündigt Riak 1.0 an

Das von ehemaligen Akamai-Entwicklern gegründete Unternehmen Basho kündigt die Version 1.0 seiner freien NoSQL-Datenbank Riak an. Riak-Datenbanken lassen sich leicht auf mehrere Server verteilen und versprechen hohe Fehlertoleranz und Verfügbarkeit.

Artikel veröffentlicht am ,
Riak 1.0 kommt noch im September 2011.
Riak 1.0 kommt noch im September 2011. (Bild: Basho)

Die Open-Source-Software Riak 1.0 soll in Kürze erscheinen, zusammen mit einer kommerziellen Version der NoSQL-Datenbank. Schon heute setzen unter anderem Mozilla, Wikia, SEOmoz und Yammer die Software ein, einen Key-Value-Store, der wie Facebooks Cassandra und LinkedIns Voldemort auf den Ideen von Amazons Dynamo basiert. So kombiniert Riak einen dezentralen Key-Value-Store mit einer flexiblen Mapreduce-Engine und kann via HTTP/JSON abgefragt werden.

Stellenmarkt
  1. EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, Monheim (Köln/Düsseldorf), Stuttgart oder München
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Riak bietet unter anderem "Pluggable Scalability": Ein Riak-Cluster soll sich durch Hinzufügen zusätzlicher Maschinen leicht erweitern lassen. Zur Einrichtung genügt es, dem neuen Server einen gemeinsamen Schlüssel mitzugeben, alles andere übernimmt dann Riak. Dabei soll der Cluster nahezu linear skalieren. Zudem verspricht Basho eine hohe Fehlertoleranz: Die Datenbank übersteht auch den Ausfall mehrerer Maschinen in einem Cluster und kann auch beim Auftreten von Fehlern weiterhin Daten schreiben. Der Verzicht auf eine zentrale Steuerung soll dafür sorgen, dass Riak-Cluster jederzeit online sind und Daten lesen und schreiben. Zudem ist es möglich, Daten zwischen mehreren Riak-Clustern zu replizieren. Die kommerzielle Version Riak EnterpriseDS bietet zudem ein webbasiertes User Interface und SNMP-Unterstützung.

In der Version 1.0 unterstützt Riak unter anderem sekundäre Indizes. Damit können Entwickler Riak-Objekte mit zusätzlichen Tags zur Indizierung versehen, um Objekte anhand dieser Tags aufrufen zu können. Mit Riak Pipe gibt es einen neuen Mapreduce-Ansatz zur Verarbeitung von Daten mit hoher Latenz.

Mit Riak Search wurde eine Suchmaschine und mit Larger ein neues Logging-Framework in Riak integriert. Darüber hinaus erhält Riak Unterstützung für die Storage-Engine LevelDB und es gibt neue Werkzeuge, mit denen sich Riak-Cluster leichter skalieren und verwalten lassen sollen.

Riak 1.0 soll noch im September 2011 unter basho.com zum Download bereitstehen. Die Open-Source-Version der NoSQL-Datenbank steht unter der Apache-2-Lizenz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

ProbloggerWorld.de 28. Sep 2011

Die NoSQL-DBMS haben es mir schwer angetan. Kein starres Normalisieren à la RDBMS, statt...


Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


      •  /