Ausgefallenes Tablet-Design

Das Aussehen des Tablet S polarisiert. Einige finden es schick, andere finden die Keilform hässlich. Wenn sie das Tablet in die Hand nehmen, mögen aber selbst Designkritiker die ungewöhnliche Form. Es liegt wunderbar in der Hand und kann einhändig mit dem Daumen an der Seite und den anderen Fingern unten stabil gehalten werden. Vor allem beim Spielen lässt sich das Tablet gut stabilisieren, indem die Zeigefinger jeweils in den Keil gelegt werden, während die Daumen für die Steuerung genutzt werden. Positiv wirken sich zudem das geringe Gewicht von etwa 590 Gramm und die rutschfeste Rückseite aus. Durch den konsequenten Einsatz von Plastik wirkt das Tablet S aber nicht so hochwertig wie etwa Samsungs Galaxy Tab 7.7 oder das iPad.

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Das Tablet lässt drei Orientierungen zu. Nur hochkant mit der flachen Seite links oder rechts und im Querformat mit der flachen Seite zum Nutzer hin genutzt, dreht sich der Bildschirminhalt. Über Kopf kann das Gerät somit nicht gehalten werden.

  • Sonys Tablet S kommt mit einer Trageschlaufe. (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Vergleich zwischen iPad 2 und Sonys Tablet S
  • Sonys Tablet wird auch ohne Zubehör leicht angewinkelt.
  • Die Fläche des Tablet S ist etwas geringer als die Fläche des iPad 2.
  • Sony Tablet S
  • Befestigung der Trageschlaufe und Dockanschluss
  • Memory Sticks passen hier nicht rein. Nur SD-Karten können genutzt werden.
  • Vor versehentlichem Drücken sind die Knöpfe gut geschützt.
  • Die Keilform wirkt nicht aufdringlich. So elegant wie Tablets von Samsung und Apple ist Sonys Gerät aber nicht.
Sonys Tablet wird auch ohne Zubehör leicht angewinkelt.

Eine Chance des Designs hat Sony leider vertan: Die Lautsprecher klingen schlecht. Der blecherne Ton hätte nicht sein müssen, denn durch die Keilform wäre genug Volumen für eine ordentliche Klangerzeugung da gewesen. Sony hat die Lautsprecher im unteren Bereich integriert, wo kein Platz ist. Bässe gibt es nicht mal andeutungsweise. Es gibt nur wenige hochpreisige Tablets, die schlechter als das Tablet S klingen.

Trotzdem ist das Gerät für das eigene Hi-Fi-Equipment gut geeignet.

Infrarotfernbedienung inklusive

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Sonys Tablet macht die heimische Fernbedienungssammlung überflüssig, denn das Gerät hat einen Infrarotsender an der Front, also oberhalb der Kamera. Lobenswerterweise hat Sony die Funktion nicht nur für die eigenen Fernseher vorgesehen. Die vorinstallierte Fernbedienungssoftware unterstützt Dutzende von Gerätegattungen und Geräten innerhalb der jeweiligen Kategorien.

Steuern lassen sich unter anderem TV-Geräte, DVD-Player, Videorekorder und Blu-ray-Player. Die Liste der Blu-ray-Player ist erwartungsgemäß sehr übersichtlich, schließlich produziert nicht jeder Heimkinohersteller derartige Player. Wer hingegen ein TV-Gerät einrichten will, scrollt lange durch eine Liste von Herstellern, die wir größtenteils gar nicht kennen. Sony ist natürlich an erster Stelle, dann folgen alphabetisch mindestens hundert Hersteller, gezählt haben wir nicht. Da wir die Fernbedienung mit einem Philips-, einem Sharp- und einem Toshiba-Fernseher testeten, war das mit entsprechend viel Scrollerei verbunden.

Nachdem Kategorie und Hersteller ausgesucht wurden, bietet die Software bereits das erste Fernbedienungslayout an. Das muss aber nicht auf Anhieb funktionieren, da verschiedene Typen angeboten werden. Nur beim Philips-Fernseher funktionierte gleich der erste Typ, wenn auch nicht vollständig. Weitere Typen können ausgewählt werden, um alle Funktionen des Fernsehers abzudecken. Beim Sharp-Fernseher funktionierte erst der Typ 5 korrekt. Toshiba hat offenbar viele verschiedene Fernbedienungstypen, hier mussten wir 9 durchprobieren, bis wir zufrieden waren. Das ging aber recht schnell. Eine Auflistung aller Fernsehtypen fehlt, was angesichts der Zahl der Produkte auf dem Markt nicht verwundert.

Klappt das alles nicht, kann das Tablet auch von Fernbedienungen lernen und die Funktionen übernehmen. Beispielsweise könnte eine unvollständige Belegung als Basis genutzt werden. Der Anwender fügt dann weitere Tasten hinzu, und mit Hilfe der Originalfernbedienung lernt die Android-Fernbedienung fehlende Funktionen. Dazu müssen die beiden Infraroteinheiten aneinandergehalten werden. Die Funktion hat uns sehr gut gefallen. Für eine Fernbedienung ist das Tablet zwar zu teuer, wer aber ohnehin die Anschaffung eines Tablets plant und von der Fernbedienungssammlung genervt ist, hat einen guten Grund, sich für Sonys Android-Tablet zu entscheiden.

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 Tablet S im Test: Sonys Playstation-Tablet als FernbedienungAngepasste Oberfläche 
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ObiWan 29. Sep 2011

Also wenn meine Freundin das hier zu lesen bekommt, wird sie bestimmt sofort zu Android...

elitezocker 29. Sep 2011

Auf das Tablet P bin ich auch sehr gespannt. Wäre genau das richtige für das Wohnzimmer.

Unwichtig 28. Sep 2011

Fail. Das Tab ist sowas von nichts besonderes. Ich kann mit jedem mit CyanogenMod...

AndyGER 28. Sep 2011

Im Media hab ich's auch schon rumliegen sehen. Vorbestellen? Das Tablet wird es wohl...



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