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Occupy Wall Street

Anonymous nennt private Daten des Pfefferspray-Cops

Anonymous-Aktivisten haben private Daten eines Polizisten veröffentlicht, der friedliche Teilnehmer der Occupy-Wall-Street-Proteste in New York mit Pfefferspray angegriffen hat. Andere Aktivisten warnten hingegen davor, Polizisten als Feind zu betrachten und Hass zu schüren.

Artikel veröffentlicht am ,
Occupy-Wall-Street-Demonstranten am 26. September 2011
Occupy-Wall-Street-Demonstranten am 26. September 2011 (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Anonymous-Aktivisten haben in einem Pastebin-Dokument die Adresse, eine Mobiltelefonnummer und Angaben zur Familie des Deputy Inspectors veröffentlicht, der Demonstrantinnen in New York ohne Vorwarnung mit Pfefferspray angegriffen hat. Ein Video des Angriffs war über Youtube verbreitet worden. Die verantwortlichen Aktivisten richten dabei eine Warnung an den Polizisten: "Bevor Sie Gräuel gegen unschuldige Menschen begehen, denken Sie zweimal darüber nach. WIR BEOBACHTEN!!! Erwartet uns!"

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Die Anonymous-Aktivisten nannten auch Familienmitglieder im Internet namentlich. Dass es ihnen nicht nur darum ging, den Frauen eine Chance zu geben, sich gerichtlich zu wehren, ist damit offensichtlich. Dafür hätte der Name des Mannes ausgereicht. Diesen hatte ein Fotograf zuvor bereits auf einem Foto erkannt.

 
Video: PEACEFUL FEMALE PROTESTORS PENNED IN THE STREET AND MACED- OccupyWallStreet

Während der Pressesprecher der New Yorker Polizei gegenüber Journalisten behauptete, dass der Polizist das Pfefferspray korrekt eingesetzt habe und dass das Videomaterial von Aktivisten nicht alles zeige, reagierten die Occupy-Wall-Street-Aktivisten mit einer Veröffentlichung weiteren Materials und weiterer Blickwinkel.

Zudem berichtete eine der betroffenen Frauen, dass ein Kollege des Polizisten fassungslos auf den Sprayangriff reagiert habe. Weitere Occupy-Wall-Street-Demonstranten berichteten von Handgreiflichkeiten durch den Polizisten. Laut der britischen Zeitung The Guardian soll er bereits 2004 in einen ähnlichen Zwischenfall verwickelt gewesen sein.

Andere Anonymous-Aktivisten weisen in dem Zusammenhang auf einen Ausschnitt aus einem Livestream-Chat zu den Occupy-Wall-Street-Protesten hin. Darin erklärt der Teilnehmer "Infinitycircle": "Ok.....Das hier richtet sich an diejenigen von euch, die Hass gegenüber der Polizei schüren. Sie sind Teil der 99 Prozent. Sie haben auch Jobs, sie müssen Befehle befolgen, egal wie beschissen sie sind. Um diejenigen, die ausrasten, werden sich die Anwälte kümmern, die auf unserer Seite sind. Wir tolerieren keine Hassreden gegen die Polizei, da das zu Gewalt anstachelt. Das hier ist eine friedliche Bewegung."

Occupy Wall Street (#occupywallstreet) ist eine friedliche Demonstration gegen das Finanzsystem und die Verantwortlichen der Wirtschaftskrise. Zu den prominenten Unterstützern zählt der Filmemacher Michael Moore. Dass 99 Prozent der Menschen sich um einen kleinen Teil des Kuchens stritten, während 1 Prozent der Menschen den Großteil des Wohlstandes unter sich aufteilten, hatte Moore bereits wiederholt bemängelt. Die 99 Prozent sind auch in den Protestslogans von Occupy Wall Street immer wieder zu finden. Moore ist sich sicher, dass sich die Proteste auf die ganze USA ausweiten werden.



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Samalina 12. Okt 2011

Anymous, soso. War ja irgendwie klar, dass danach nur noch Müll kommt.

Der Kaiser! 01. Okt 2011

spanther 30. Sep 2011

Das habe ich ja auch nicht behauptet! ;P Oder wie kam das bei dir an? *g* Ich dachte...

ThadMiller 29. Sep 2011

Ach, wär ich doch auch nochmal so jung. Da ist das Leben noch unkomplizierter. Ist ein...

GodsBoss 29. Sep 2011

Was, wenn dieser Weg versperrt ist?


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