Prozessoren: Gerüchte um Abkehr von der Marke Atom
Dem Bericht von Digitimes(öffnet im neuen Fenster) zufolge mehren sich bei taiwanischen Hardwareherstellern die Stimmen, die einen Erfolg der eigenen Geräte durch die Marke "Atom" bedroht sehen. Die Nachfrage nach Netbooks und billigen Desktops mit Intels kleinsten CPUs geht kontinuierlich zurück. Die Unternehmen führen das auch auf ein schlechtes Image der Atom-Prozessoren zurück.
Dass "Atom" bei technisch informierten Kunden sofort mit "langsam" übersetzt wird, hat sich Intel selbst zuzuschreiben: Seit der Markteinführung Mitte 2008 hat der Chiphersteller die Architektur nicht wesentlich überarbeitet. Die umsatz- und leistungsstärkeren Notebook- und Desktop-CPUs gingen in diesen drei Jahren mit Lynnfield/Clarksfield, Arrandale/Clarkdale und Sandy Bridge durch gleich drei große Revisionen. Der Markenname Core i blieb dabei stets erhalten.
Das soll auch mit den noch für das vierte Quartal 2011 von Intel versprochenen neuen Atoms N2800 und N2700 so bleiben, betonte Intel gegenüber Digitimes. Ob jedoch auch die Smartphone-Atoms mit dem Codenamen " Medfield " 2012 unter der bekannten Marke erscheinen, ist noch nicht bekannt: Intel-Chef Paul Otellini bezeichnete diese Prozessoren, die er erstmals in einem flachen Smartphone zeigte , nur als "Intel Architecture" und vermied das Wort "Atom" in seinen Folien.
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