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Geschnittene Synthese

Die Radio- und TV-Woche vom 26. September bis zum 2. Oktober liefert für jeden etwas: einen abgedrehten Sci-Fi-Film, eher Nachdenkliches mit Robin Williams, Gott spielende Biologen und fast vergessene Maßnahmen der Finanzkrise.

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Golem.de guckt: Geschnittene Synthese

Erinnert sich noch jemand an die Bad Banks? Vor zwei Jahren wurde schon mal mit Summen hantiert, die an die heutige Griechenland-Rettung erinnern. Not leidende Banken konnten "schlechte" Finanzpapiere an eigens gegründete, staatliche Finanzinstitute abtreten. Doch was haben sie in den vergangenen Jahren damit gemacht? Dem geht das Zeitfragen-Feature nach.
(Dradio Kultur, 26.9.2011, 19:30 - 20:00 Uhr)

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Die Reportage Job per E-Mail widmet sich den Spammails, in denen unseriöse Jobs angeboten werden, und beschäftigt sich mit denjenigen, die sie verschicken und denjenigen, welche das Angebot ernst nehmen. Es mag seltsam erscheinen, dass Menschen darauf reinfallen, aber wenn aller Orten Bewerbungen per E-Mail verschickt werden und selbst die Arbeitsagentur immer wieder auf das "Internet" verweist, dann ist es manchmal nur ein kleiner Schritt, unseriöse E-Mails ernst zu nehmen.
(MDR, 27.9.2011, 20:45 - 21:15 Uhr)

In Forschung und Gesellschaft wird der erste Teil von Synthetische Biologie ausgestrahlt. In der Dokumentation geht es um die Möglichkeiten und Methoden, künstliche Lebewesen zu kreieren. Künstlich aber allein in dem Sinne, dass sie nicht durch die klassische Evolution geschaffen wurden. In der Sendung wird berichtet, welche Werkzeuge den Forschern mittlerweile zur Verfügung stehen und von ihnen ausprobiert werden.
(Dradio Kultur, 29.9.2011, 19:30 - 20:00 Uhr)

Kaum ein Filmgenre ist so gern parodiert worden wie das Sci-Fi-Genre, unvergessen ist Spaceballs, viele fanden auch (T)Raumschiff Surprise toll. Ein weniger bekanntes Highlight ist G.O.R.A. - A Space Movie. Der türkische Film nimmt alle populären Sci-Fi-Filme der vergangenen 30 Jahre gekonnt aufs Korn und zieht dafür auch beim CGI die notwendigen Register.
(Arte, 29.9.2011, 23:40 - 1:45 Uhr)

Facebooks Timeline auf die Spitze getrieben ist der Ausgangspunkt von The Final Cut - Dein Tod ist erst der Anfang: Menschen können einen Chip tragen, der alle Ereignisse ihres Lebens aufzeichnet. Nach ihrem Tod wird der Speicher ausgelesen und daraus ein hübsches Video über die schönsten Momente zusammengeschnitten. Diese Idee bietet genug Missbrauchspotenzial für denjenigen, der das Material in den Händen hält, wie die Hauptfigur - und daraus entwickelt der Film seine Geschichte. Mit Robin Williams wird die Hauptrolle auch von jemandem getragen, der dafür prädestiniert erscheint - der Leser erinnere sich an One Hour Photo. Auch wenn der Film tendenziell ähnlich angelegt ist, gelingt es The Final Cut nicht durchgängig, Spannung aufzubauen.
(ZDF, 30.9.2011, 0:45 - 2:10 Uhr)

Immer noch sterben viele Menschen an Malaria. Der typische Westeuropäer bekommt davon nur nichts mit, die Pharmaunternehmen genauso wenig. Zum einen, weil die Malaria-Überträger hierzulande ausgerottet sind, andererseits scheint es doch Medikamente zu geben, die seit Jahrzehnten Heilung versprechen. Doch Malaria-Erreger werden zunehmend immun gegen die klassischen Mittel. So ist auch der Titel Malaria - Eine Krankheit der Zukunft zu verstehen. Denn die Krankheit kann in der näheren Zukunft wieder zum ernsthaften Problem werden, und die Forschung widmet dem Thema bislang kaum Aufmerksamkeit, erst recht, da der potenzielle Empfängerkreis kaum Geld für Medikamente hat.
(Arte, 1.10.2011, 9:55 - 10:50 Uhr)

UN-Vereinbarungen sind eher selten im Fokus der Medien. Vermutlich liegt das auch an solchen Wortungetümen wie Biodiversitätskonvention. Ihr Ziel ist der Schutz der globalen wie lokalen Artenvielfalt. So weit klingt das erst mal gut, doch beim Nachdenken kommen auch Zweifel an der Idee. Schließlich sind die Dinosaurier auch nicht wegen des Autobahnbaus ausgestorben, sondern Mutter Natur selbst war schuld. Oder welchen Zweck abseits der Folklore hat es eigentlich tatsächlich, hunderte Apfelsorten zu erhalten? Über dieses Problem diskutieren die Biologen Gertrud Burger und Peter Duelli in Biodiversität - Sinnvoller Artenschutz oder Folklore.
(3Sat, 2.10.2011, 9:15 - 10:15 Uhr)

Weil sich selten eine Gelegenheit bietet und der Titel so hübsch ist, erwähnen wir es hier: Zehn Tipps, den Abwasch zu beenden und mit isländischer Literatur zu beginnen. Im Blickpunkt steht das Leben und Werk des Autors Hallgrimur Helgason, der aber auch die Sendung nutzt, seine Ansichten zur Finanzkrise und dem potenziellen Beitritts Islands zur EU zu äußern.
Wer sich übrigens beim Rumzappen in den nächsten Tagen wundert, warum Island und insbesondere dessen Literatur etwas überrepräsentiert ist: Island ist das Ehrenland der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt.
(3Sat, 2.10.2011, 19:10 - 19:40 Uhr)

In dem einen Moment hängt das Leben noch am seidenen Pfaden, und im nächsten steht der Abenteurer in einer Stadtteilbibliothek von Buxtehude, um Dias zu zeigen. Die Werbeplakate für jene Diaschauen kennt wohl jeder, und die Älteren verbinden sie vermutlich mit jenen Urlaubsdiaabenden von Selma und Patty - kennt einer der Jüngeren überhaupt noch Diaabende? Das Freistil-Feature stellt die Abenteurer vor, die sich ihre Extremtouren mit diesen Shows finanzieren. Und Show ist tatsächlich das richtige Wort. Mit klassischem Dia-rein-Dia-raus haben diese Präsentationen kaum noch etwas zu tun.
(DLF, 2.10.2011, 20:05 - 21:00 Uhr)

Alle Termine sind als ics-Datei verfügbar: https://www.golem.de/guckt/GoGu_20110926.ics
Dauerlink: https://www.golem.de/guckt/GoGu.ics
(Hinweis: Die Aktualisierung des Dauerlinks erfolgt erst am 25.9.2011 gegen Mitternacht.)



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Raketen... 25. Sep 2011

Hast Recht. Ich hasse den deutschen Robin Williams.

Raketen... 25. Sep 2011

Auf 20:xx damit. Was dann stattdessen läuft? Bürgerträume vom magischen Aufstieg einer...


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