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Smart Connect und Connected Standby sind verschiedene Dinge

Intel und Microsoft planen nicht weniger als die Revolution im Umgang mit PCs. Die sollen künftig nie mehr ganz ausgeschaltet werden und immer mit dem Internet verbunden sein. Bis zu diesem Ziel sind jedoch mehrere Schritte zu gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft erwartet hohe Energieeinsparungen.
Microsoft erwartet hohe Energieeinsparungen. (Bild: Jens Ihlenfeld/Golem.de)

Auf ihren zentralen jährlichen Veranstaltungen, dem IDF bei Intel und der Build Windows bei Microsoft, haben die beiden Unternehmen in der vergangenen Woche Stück für Stück beschrieben, wie PCs der Zukunft aussehen sollen. Dabei ist der Formfaktor egal, die neuen Funktionen sollen in Notebooks, Tablets und Geräte anderer Kategorien einziehen.

Inhalt:
  1. Notebooks: Smart Connect und Connected Standby sind verschiedene Dinge
  2. Smart Connect ist Intels Zwischenschritt
  3. Connected Standby kommt erst mit Windows 7

Genau wie Smartphones sollen PCs künftig stets am Netz hängen. Bei den Telefonen ist das ohnehin nötig, damit sie angerufen werden können. Moderne Geräte mit iOS, Android oder Blackberry OS nutzen die Mobilfunkverbindung oder das WLAN aber auch, um ihre Daten abzugleichen. Newsfeeds, Twitter-Nachrichten oder der Facebook-Status von Freunden sind so stets aktuell. Wird das Smartphone wieder ganz eingeschaltet, sind die neuen Nachrichten sofort verfügbar.

Synchronisation im Hintergrund

Das können PCs bisher nicht, denn sie kennen keinen Betriebszustand, der trotz Internetverbindung so sparsam wäre, dass der Akku dabei mehrere Tage durchhalten würde. Das Sparsamste, was ein heutiger PC bei sekundenschnellem Aufwachen beherrscht, ist ACPI S3 (Suspend-to-RAM). Dabei wird jedoch nur der Hauptspeicher, in dem alle Daten gespeichert werden, mit Strom versorgt. Beherrscht der Rechner Wake-on-LAN oder Wake-on-WLAN, sind die PCs zwar noch am Netz - sie reagieren dann aber nur auf bestimmte Daten, die das ganze Gerät wieder aufwecken. Nutzdaten zu empfangen, ist nicht vorgesehen.

  • Vorteile von Connected Standby
  • Microsoft erwartet große Ersparnis.
  • Der Dämmerzustand soll sehr sparsam sein.
  • Bausteine für Connected Standby laut Microsoft
  • Intels Tool für Smart Connect unter Windows 7
  • Auch der Ruhezustand ist vorgesehen.
Bausteine für Connected Standby laut Microsoft

Um all diese Einschränkungen abzuschaffen, hat sich Microsoft "Connected Standby" ausgedacht, das Golem.de bereits ausführlich beschrieben hat. Das Ziel: Der PC ist nie richtig ausgeschaltet und immer am Netz, und wie bei einem Smartphone sind Dienste wie E-Mail oder soziale Netze immer aktuell. Damit das funktioniert, müssen aber Altlasten wie die ausschließliche Steuerung über die bisher verfügbaren ACPI-Modi abgeschafft oder zumindest erweitert werden. Der Weg dorthin ist steinig.

Smart Connect ist Intels Zwischenschritt 
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Herr Je 27. Sep 2011

Das geht doch überhaupt nicht um PCs. Win8 ist für Tablets. Und da macht das dann auf...

Karl_far_away 26. Sep 2011

Ich habe eher den Eindruck das mein Notebook schneller Windows 7 startet als aus dem...

Bady89 25. Sep 2011

Es ist wahrscheinlich sogar besser für den Akku wenn er immer ein Bisschen last hat

TheRiddle 23. Sep 2011

Warum läßt sich die ganze Welt eigentlich von Emails oder Gezwitscher den ganzen Tag gei...

sasquash 23. Sep 2011

Gerade MS mit seinen ganzen Sicherheitslücken will sowas einführen.. Dadurch werden doch...


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