• IT-Karriere:
  • Services:

Managementumbau

AMD feuert Produktchef Rick Bergman

Mit sofortiger Wirkung hat AMDs Produktchef Rick Bergman, der durch die Übernahme von ATI zum Chiphersteller kam, das Unternehmen verlassen. Sein Nachfolger Paul Struhsaker kommt von Comcast. Gleichzeitig baut AMD seine Abteilungen um.

Artikel veröffentlicht am ,
Rick Bergman
Rick Bergman (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Mit der üblichen knappen Mitteilung, in der Bergman immerhin für seine Arbeit gedankt wird, verabschiedet AMD den bisherigen Produktchef. Rick Bergman kam durch die Übernahme von ATI im Jahr 2006 zu AMD, wo sich der frühere Grafikspezialist schnell auch auf andere Produktbereiche konzentrierte. Zuletzt lautete Bergmans Titel "Vice President and General Manager Products Group". Er war damit auch für AMDs Prozessoren zuständig.

Stellenmarkt
  1. Helios Universitätsklinikum Wuppertal GmbH, Wuppertal
  2. Bayerisches Rotes Kreuz, München

Seinen letzten großen Auftritt hatte der Ingenieur auf der Computex 2011, wo er die Verschiebungen der Projekte Llano und Bulldozer bestätigen musste. Die damals genannten Termine sind inzwischen auch verstrichen, den Bulldozer für Desktops alias Zambezi oder FX will AMD nun bis Ende 2011 auf den Markt bringen. Llano kam mit nur knapper weiterer Verspätung auf den Markt.

Dass Bergmans Abgang alles andere als freundlich war, hatte zuvor HardOCP als Gerücht gemeldet. Der unbestätigten Meldung zufolge warf AMD Rick Bergman unter anderem vor, die Zusammenarbeit mit Globalfoundries nicht optimal zu gestalten. Im Gespräch mit Golem.de am Rande des IDF in der vergangenen Woche äußerten sich auch andere AMD-Mitarbeiter unzufrieden über diese Kooperation: Die Produktionsausbeute in den Dresdner Fabriken sei nach wie vor ungenügend, man könne weit mehr Prozessoren verkaufen, als Globalfoundries liefern könne, war zu hören.

Nachfolger von Bergman wird der von Comcast zu AMD geholte Paul Struhsaker. Er leitet die neu geschaffene Abteilung "Commercial Business Division". Mit dieser will sich AMD verstärkt um den professionellen Markt kümmern, wofür es schon ein Anzeichen vor Bergmans Abgang gab: Die ersten Bulldozer wurden als Opterons an Supercomputerhersteller wie Cray geliefert und landeten nicht in Desktop-PCs.

Bergmans Entlassung ist bereits der zweite große Wechsel bei AMD im Jahr 2011. Bereits im Januar verließ Konzernchef Dirk Meyer das Unternehmen. Seinen Nachfolger, Rory Read von Lenovo, fand AMD erst im August 2011.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. 1m 8K HDMI 2.1 Ultra High Speed 48G 4K@120Hz/8K@60Hz + 1m Cat 8 Netzwerkkabel für 17,90€)
  2. 679€ (inkl. 60€-Rabatt + 60€-Gutschein - Release: 01.06.)
  3. 1.199€ (Bestpreis)

lanzer 23. Sep 2011

AMD ist super solange du mit Windows arbeitest, fglrx ist eine lahme Krücke selbst eine...


Folgen Sie uns
       


Peloton - Fazit

Im Video stellt Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner das Bike+ von Peloton vor. Mit dem Spinning-Rad können Sportler fast schon ein eigenes Fitnessstudio in ihrer Wohnung einrichten.

Peloton - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /