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Timeline-Apps ändern alles

Mit der Einführung von Facebook Timeline erhalten auch Anwendungsentwickler deutlich mehr Möglichkeiten. Die Apps sollen mehr Facebook-Daten auswerten, verknüpfen und ansprechend präsentieren können - sogar auf mobilen Geräten.

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Facebooks Partner für Apps
Facebooks Partner für Apps (Bild: Facebook/Golem.de)

Die prominentesten App-Partner, die Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei seiner F8-Rede auf die Bühne holte, waren die Chefs des Musikdienstes Spotify und der Streamingvideothek Netflix. Beide werden zu den ersten Unternehmen zählen, die von Facebooks neuem Profildesign Timeline und der darauf angepassten Datenschnittstelle Open-Graph Gebrauch machen. Facebook-Nutzer sollen auf diese Weise schnell mitbekommen, welche Musik ihre Freunde gerade hören und selbst reinhören können. Netflix will nicht nur Filme auf Basis des persönlichen Geschmacks vorschlagen, sondern auch zeigen, was die Freunde gerade anschauen und so dazu animieren, selbst bestimmte Filme zu mieten.

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Der Datenbestand, den Entwickler über die Open-Graph-API zur Verfügung haben, soll umfangreicher sein als bisher. Apps sollen auf Basis der Nutzerdaten eigene Timeline-Zusammenfassungen erstellen können. Nicht nur um zu präsentieren, was der Nutzer selbst in den vergangenen Wochen, Monaten oder Jahren gehört oder gesehen hat, sondern auch, was die Freunde oder andere interessiert. Wie weit dabei die Datenschutzeinstellungen der Nutzer berücksichtigt werden, ist noch unklar. Durch die Masse an Facebook-Nutzern und die gigantische Datenbasis sollen ganz neue Anwendungen möglich werden.

Damit die Anwendungen auch eine Chance haben, überhaupt entdeckt zu werden, sollen alle Entwickler erstmals auch in Echtzeit sehen können, wie die Nutzer ihre App verwenden und was sie meiden. Das soll dabei helfen, Apps zu verbessern und sie interessanter für die Nutzer zu machen.

Im Aktivitätsfeed können Apps nun auch in Echtzeit anzeigen, welche Freunde gerade gemeinsam eine App nutzen, was insbesondere für Spiele interessant ist. So informiert dann der Aktivitätsfeed etwa durch "Mike spielt ... mit ...", dass gerade Freunde gemeinsam ein Spiel spielen. Neugierige können dann durch Auswahl des Eintrags auch gleich sehen, wie das Spiel aussieht - denn jede App zeigt auch mit einem Bild, wie sie aussieht. Die aufpoppenden Benachrichtigungsfenster, die momentan auf Facebook üblich sind, werden zudem komplett abgeschafft. Sie findet selbst Zuckerberg nervig.

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Um schneller zur eigenen Timeline-tauglichen App zu kommen, stehen Entwicklern sechs verschiedene Layoutstile zur Verfügung. Darunter etwa eine simple Tabellenansicht oder eine Galerie.

Entwickler können ab sofort ihre Anwendungen auf das neue Facebook-Profil Timeline anpassen. Dazu steht ihnen die Open-Graph-API in einer Betaversion zur Verfügung. Das Timeline-Profil soll den Nutzern in den nächsten Wochen zur Verfügung gestellt werden. Bis dahin dürften viele Entwickler erste Versuche unternommen haben, auch bestehende Apps anzupassen.

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