Ponzi-Trick

Full Tilt Poker verteidigt sich gegen Betrugsvorwürfe

Die Anwälte von Full Tilt Poker bestreiten den Vorwurf, ein Schneeballbetrugssystem betrieben zu haben. Es soll höchstens Missmanagement gegeben haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Charles Ponzi im Jahr 1920
Charles Ponzi im Jahr 1920 (Bild: Public Domain der Boston Public Library)

Ein Anwalt der Plattform Full Tilt Poker hat das Unternehmen gegen die schwerwiegenden Vorwürfe der US-Ermittler verteidigt. "Während die Regierung offensichtlich Probleme mit den zugrundeliegenden Aktivitäten von Full Tilt Poker hat, können die Aktivitäten eines Online-Pokerraums nach keiner vernünftigen Interpretation als Ponzi-Trick gelten", sagte Ian Imrich, Anwalt des Full-Tilt-Eigentümers und Aufsichtsratsmitglieds Chris Ferguson, dem Wall Street Journal. Ferguson ist auch einer der Gründer des virtuellen Pokerraums. Er und Howard Lederer gründeten im Jahr 2004 zusammen mit anderen Spielern Full Tilt Poker.

Stellenmarkt
  1. SAP Fiori/UI5 Entwickler (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Hamburg
  2. Administrator (m/w/d) für die IT-forensische Ausbildung
    intersoft consulting services AG, Hamburg
Detailsuche

"Full Tilt war kein legitimes Poker-Unternehmen, sondern ein globaler Ponzi-Trick", sagte Staatsanwalt Preet S. Bharara aus Manhattan. Charles Ponzi war einer der größten Betrüger der US-amerikanischen Geschichte. Ein Ponzi-Trick ist im englischen Sprachraum eine Bezeichnung für Pyramidenspiele und Schneeballbetrugssysteme. Full Tilt Poker habe den Spielern erlaubt, mit "Phantom-Geld zu spielen, das Full Tilt Poker nie eingezogen oder besessen hat". "Als Ergebnis entstand ein massiver Fehlbetrag zwischen dem Geld, das Spielern aus den USA geschuldet und dem Geld, das tatsächlich von diesen Spielern eingezogen wurde", hieß es in der Anklageschrift.

Die Betreiber von Full Tilt Poker sollen Gelder der Spieler in Höhe von 390 Millionen US-Dollar auf ihre eigenen Konten überwiesen haben.

Jeff Ifrah, Anwalt des Unternehmens und von Vorstandschef Raymond Bitar, erklärte: "Ein Ponzi-Trick erfordert ein Anlageinstrumentarium, um einen bestimmten hohen Renditesatz zu erzielen. Nichts davon ist hier passiert." Vielleicht habe es schlechtes Management gegeben, sagte Bitar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mikromobilität
Im Rhein liegen Hunderte E-Scooter

Sie aus dem Wasser holen zu lassen ist zumindest einem Vermieter der E-Scooter zu teuer.

Mikromobilität: Im Rhein liegen Hunderte E-Scooter
Artikel
  1. Suchmaschinen: Huawei könnte bei Google-Konkurrent Qwant einsteigen
    Suchmaschinen
    Huawei könnte bei Google-Konkurrent Qwant einsteigen

    Die französische Suchmaschine Qwant macht weiterhin mehr Verluste als Umsatz. Das Geld von Huawei kann sie daher dringend gebrauchen.

  2. Elon Musk: Tesla-Chef verkauft sein letztes Haus in Kalifornien
    Elon Musk
    Tesla-Chef verkauft sein letztes Haus in Kalifornien

    Seit Mitte 2020 trennt sich Elon Musk nach und nach von seinen Immobilien. Nun verkauft er sein letztes Anwesen - eine Villa in Kalifornien.

  3. IBM Quantum System One: Europas erster Quantencomputer läuft
    IBM Quantum System One
    Europas erster Quantencomputer läuft

    Mit 27 Qubits ist das Quantum System One von IBM auch der leistungsstärkste Quantencomputer in Europa; er steht in Stuttgart.

Maxiklin 26. Sep 2011

Wen interessiert denn schon, nach welchem "Vorbild" da betrogen wurde und welchen Namen...


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Crucial MX500 500GB 48,99€ • Amazon-Geräte günstiger • WD Black SN850 500GB PCIe 4.0 89€ • Apple iPhone 12 mini 64GB Rot 589€ • Far Cry 6 + Steelbook PS5 69,99€ • E3-Aktion: Xbox-Spiele bei MM günstiger • Amazon Music Ultd. 6 Mon. gratis bei Kauf eines Echo Dot (4. Gen.) [Werbung]
    •  /