Opensuse 12.1: Erste Beta um zwei Wochen verschoben
Den heutigen Erscheinungstermin der ersten Beta von Opensuse 12.1 hat das Entwicklerteam(öffnet im neuen Fenster) um zwei Wochen verschoben. Damit sollen die Entwickler genügend Zeit bekommen, die als Ersatz für Sysvinit geplante Startumgebung Systemd in das System zu integrierten. An dem für den 11. November 2011 geplanten Erscheinungstermin der finalen Version soll sich aber nichts ändern.
Gleichzeitig hat Entwickler Greg Kroah-Hartman in einer E-Mail angekündigt(öffnet im neuen Fenster) , die alternative Startumgebung Systemd zunächst aus dem Repository Tumbleweed(öffnet im neuen Fenster) zu entfernen. Die Entwickler sollen Zeit bekommen, Systemd für den Factory-Zweig und das für November 2011 geplante finale Opensuse 12.1 zu stabilisieren.
Noch seien nicht alle Abhängigkeiten in anderen Softwarepaketen aufgelöst und in seinem gegenwärtigen Zustand verursache Systemd noch zu viele Probleme bei der Interaktion mit dem System, schreibt Kroah-Hartman. In dem Repository Tumbleweed wird stets aktuelle Software angeboten und soll Opensuse-Installationen mit Rolling Releases versorgen.
Statt sich von den dort gemeldeten Fehlern ablenken zu lassen, wollen sich Entwickler auf die Integration des Entwicklerzweigs Factory konzentrieren. Die Einbindung in der kommenden Version 12.1 von Opensuse ist weiterhin geplant. Auch dafür sollen die Entwickler mehr Zeit bekommen. Anwender können Systemd mit der Befehlszeile zypper rm systemd entfernen.

Ziel des Systemd-Projekts ist laut Initiator Lennart Poettering , den Systemstart zu beschleunigen, zu vereinfachen und darüber hinaus Linux weiter zu standardisieren.
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