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Bekannter Blogger: Carta-Gründer Robin Meyer-Lucht tot aufgefunden

Der bekannte Onlinemedien-Experte Robin Meyer-Lucht, Gründer des Weblogs Carta, ist tot. Zuletzt hatte er für E-Plus gearbeitet. Die Todesursache ist noch nicht bekannt
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Carta.info-Gründer Robin Meyer-Lucht im April 2010 (Bild: Mario Sixtus/Lizenz: CC BY 2.0)
Carta.info-Gründer Robin Meyer-Lucht im April 2010 Bild: Mario Sixtus/Lizenz: CC BY 2.0

Robin Meyer-Lucht ist tot. Der Tod des Onlinemedien-Experten ist von E-Plus auf der offiziellen Facebook-Seite des Unternehmens bestätigt worden. Der 38-Jährige sei "vor einigen Tagen verstorben" , heißt es. Zuletzt hatte Meyer-Lucht für den Mobilfunkkonzern die BASE-Camps organisiert. Das sind offene Treffpunkte, auf denen sich Technikinteressierte zum Ideenaustausch trafen.

Die Journalisten Wolfgang Michal, Matthias Schwenk und Christoph Kappes schrieben auf dem von Meyer-Lucht gegründeten Blog Carta(öffnet im neuen Fenster) : "Ich muss Ihnen leider die traurige Nachricht überbringen, dass Robin Meyer-Lucht, der Gründer und Mitherausgeber von Carta, nachdem er in den vergangenen Tagen über das Internet gesucht worden war, gestern tot aufgefunden wurde." Nähere Informationen zur Ursache seines Todes gab es zunächst nicht.

Der promovierte Journalist leitete das Berlin Institute, ein Forschungs- und Beratungsinstitut für den digitalen Medienwandel. 2009 wurde Meyer-Lucht mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet(öffnet im neuen Fenster) . Das von ihm gegründete Blog Carta(öffnet im neuen Fenster) zählte zu den profiliertesten deutschen Blogs über den Medienwandel, an dem sich zahlreiche deutsche Journalisten beteiligten.

Zuletzt war Carta aufgrund mangelnder Finanzierung allerdings in eine unbefristete Pause(öffnet im neuen Fenster) gegangen. [von Stephan Dörner/ Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) ]


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