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Fokus per Phase Detection

Fokussiert wird bei der Nikon-1-Serie per Phase Detection. Nikon garantiert einen sehr schnellen Fokusbetrieb. Zehn Bilder pro Sekunde sollen die Kameras mit Autofokus dazwischen aufnehmen können, allerdings nur bei elektronischer Auslösung. Bei mechanischer Auslösung sind es fünf Bilder pro Sekunde. Trotz der hohen Bildfolge soll zwischendurch gut fokussiert werden können. Bei einem Nikon-internen Test - ein Mitarbeiter rannte auf die Kamera zu und insgesamt wurden 24 Bilder in 2,4 Sekunden gemacht - soll die Kamera auf 78 Prozent scharfe Bilder kommen. Sollte die Lichtmenge nicht ausreichen, kann die Kamera auch auf Kontrast-Autofokus umschalten. Auch Bildfolgen mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde sind möglich, allerdings dann nicht mehr mit einer Fokussierung zwischendurch.

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Beim Fokussieren der Kamera ist uns aufgefallen, dass wir zumindest in den Halbautomatikmodi manchmal Schwierigkeiten mit der Auswahl des richtigen Fokusbereiches hatten. Und zwar, wenn zu viele Motive auf einmal zu sehen waren. Die Kamera tendierte zu Randobjektiven, die näher waren als die entfernten Objekte im Zentrum. Hier wäre eine Touchscreenlösung, wie sie Panasonics Modelle haben, angenehmer für den Anfänger. Eventuell liegt das noch an der frühen Fassung der Kameras. Nikon erlaubte es übrigens nicht, geschossene Fotos zu kopieren. Bei der Durchsicht sind aber keine groben Fehler aufgefallen.

  • Nikons V1 hinter einem iPhone 4 und einer Fujifilm Finepix F31fd (Bilder: Andreas Sebayang)
  • Das 10-30er-Objektiv eingefahren...
  • ... und ausgefahren. Nur dann lassen sich auch Fotos schießen.
  • Die Rückseite bietet normale Kontrollen, wie eine Vier-Wege-Wippe, die gleichzeitig drehbar ist. Für das Rein- und Rauszoomen innerhalb bereits geschossener Bilder gibt es oben rechts eine Wippe.
  • Biltzschuh-Abdeckung entfernt
  • Kein Spiegel schützt den Sensor.
  • Kleine Objektive, hier das 10-30er
  • Nikon 1 V1
  • Nikon 1 V1. Der Kamerahersteller hatte genug Modelle zum Ausprobieren da.
  • Das günstigere Modell J1. Es ist etwas kleiner und hat keinen Sucher.
  • Das 30-110er-Objektiv...
  • ... muss auch ausgefahren werden.
  • Pancake-Linse mit 10 mm Brennweite. Auf das Kleinbild gerechnet sind das 27 mm.
  • Alle günstigen Objektivtypen in einer Reihe
  • Das teuerste Objektiv ist das Reise- und Filmzoom.
  • Gezoomt wird per Motor. Auch dieses Objektiv muss erst einmal herausfahren. Ein Sperrschalter kann das Hereinfahren aber verhindern, ...
  • ... damit die Kamera sofort wieder bereit ist.
Biltzschuh-Abdeckung entfernt

Bei so vielen Bildern, die potenziell geschossen werden können, ist der verbaute SDXC-Karteneinschub sinnvoll. Die Testkameras waren allerdings nur mit SD-Karten ohne UHS-1-Betriebsmodi bestückt. Ein Nachteil war das bei den kurzen Bursts nicht. Längere haben wir nicht ausprobiert. Ohnehin speichert die Kamera viele Daten zwischen. Es gibt einen Modus, bei dem etwa Bilder vor und nach der Aufnahme geschossen werden und die Kamera bestimmt selbst, welches Bild gut geworden ist. Der Anwender kann aus der Reihe von fünf Bildern aber auch selbst das richtige Foto auswählen. Ein weiterer Modus erlaubt das Aufnehmen von Videosequenzen im High-Speed-Modus. Auch hier puffert die Kamera um die Auslösung herum und speichert eine kurze Videosequenz ab, die dann in Zeitlupe abgespielt wird.

High-Speed-Aufnahmen mit reduzierter Auflösung

Laut Nikon sind auch High-Speed-Aufnahmen mit 400 bis 1.200 Bildern pro Sekunde möglich, was wir aber nicht ausprobieren konnten. Die nutzbare Auflösung liegt dann allerdings nur bei 640 x 240 Pixeln beziehungsweise 320 x 120 Pixeln.

Der Sucher ist mit seinen 1,4 Millionen Bildpunkten scharf genug und soll das gesamte Kamerabild abdecken. Ein Sensor erkennt, ob der Nutzer gerade auf das Display oder durch den Sucher schaut. Bei der Bedienung fiel auf, dass gerade das Durchschauen von Bildern sehr schnell geht. Wer viele Bilder hintereinander macht, muss keine Sorge haben, dass er dann mit Ladezeiten konfrontiert wird.

 Nikon 1 ausprobiert: Nikon wird böseSpäter Start von Nikon und wenige Objektive 
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volkskamera 22. Sep 2011

Die gleichen Fragen kannst Du bei Fahrzeugen von VW oder bei Produkten von Apple stellen.

Der Spatz 22. Sep 2011

Und du glaubst wirklich, dass dann beim EF Objektiv die Blende vom Adapter gesteuert...

kendon 22. Sep 2011

bei den meisten dslrs leider nicht, nein. spricht nicht unbedingt für deine kompetenz...

kendon 22. Sep 2011

danke. ich nominiere diesen ^^ post für den kompetentesten post im golem-forum 2011!

fotografer 22. Sep 2011

Witzig finde ich das Nikon der Coolpix 7100 ein zweites Einstellrad spendiert und die...


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