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US-Staatsanwalt

"Full Tilt Poker war ein globales Betrugssystem"

Die Pokerstars, die Full Tilt Poker betrieben haben, sollen Einsätze der Spieler in Höhe von 390 Millionen US-Dollar auf die eigenen Konten transferiert haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Howard Lederer im Jahr 2006
Howard Lederer im Jahr 2006 (Bild: Ethan Miller/Getty Images)

Die Betreiber von Full Tilt Poker sollen Gelder der Spieler auf ihre eigenen Konten überwiesen haben. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf US-Ermittler. Die Bundesanwaltschaft hat dazu am 20. September 2011 eine Zivilklage eingereicht. Den Onlinepokerspielern hatte das Unternehmen versichert, dass das Geld auf sicheren Konten angelegt und jederzeit abrufbar sei. Full Tilt Poker gilt als der zweitgrößte virtuelle Pokerraum der Welt.

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"Full Tilt war kein legitimes Poker-Unternehmen, sondern ein globaler Ponzi-Trick", sagte Staatsanwalt Preet S. Bharara aus Manhattan. Charles Ponzi war einer der größten Betrüger der US-amerikanischen Geschichte. Ein Ponzi-Trick ist im englischen Sprachraum eine Bezeichnung für Pyramidenspiele und Schneeballbetrugssysteme.

Die Strafverfolger stießen im Frühjahr 2011 auf die Unregelmäßigkeiten, als sie andere Probleme bei Full Tilt Poker und den zwei weiteren Pokerplattformen Poker Stars und Absolute Poker untersuchten. Alle drei Unternehmen sind außerhalb der USA angesiedelt und seit April 2011 wegen Betrugs und Geldwäsche für US-Bürger gesperrt.

Spieler bei Full Tilt Poker waren in der Vergangenheit sicher gewesen, dass sie ihr eingezahltes Spielgeld und ihre Gewinne jederzeit einziehen könnten. Hier hatte sich die Plattform eine gute Reputation erarbeitet. Nach der Schließung von Full Tilt Poker wurden zusammen mit US-Ermittlern Pläne ausgearbeitet, um allen Spielern die Einsätze zurückzugeben. Doch die vorhandene Deckung der Konten erwies sich als unzureichend. Die Rückzahlungen verlangsamten sich und blieben schließlich ganz aus.

Der zum Management von Full Tilt gehörende Pokerstar Howard Lederer soll sich 42 Millionen US-Dollar überwiesen haben. Chris Ferguson erhielt 25 Millionen US-Dollar und schuldet dem Unternehmen weitere 60 Millionen US-Dollar, so die New York Times.

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Teut 26. Sep 2011

Ganz so einfach kann man das nicht isolieren. Die Online Poker Firmen sind alle gezwungen...

samy 25. Sep 2011

und durch einen Golem-Forentipp hab ich mein Geld da angelegt. Ich glaube da werde ich...

mcilly 23. Sep 2011

IMHO ein ausgezeichneter Vergleich!

Anonymer Nutzer 23. Sep 2011

Das ist bei den meisten der Fall. Alles ist schöner als dieser Bürokraten-Staat. Was...

frostbitten king 22. Sep 2011

Ich kann mir nicht helfen, aber der Typ im Bild schaut ein wenig aus wie Tom Green :D.


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