• IT-Karriere:
  • Services:

Linux

Microsoft lizenziert Patente an Casio

Microsoft und Casio haben ein Abkommen zur wechselseitigen Lizenzierung von Patenten unterzeichnet. Von dem Abkommen erfasst sind laut Microsoft auch Patente für den Linux-Einsatz auf Casio-Geräten.

Artikel veröffentlicht am ,
Casio zahlt an Microsoft für den Einsatz von Linux auf seinen Geräten.
Casio zahlt an Microsoft für den Einsatz von Linux auf seinen Geräten. (Bild: Getty/David Becker)

Linux lohnt sich für Microsoft. Mit dem Argument, Patente zu besitzen, die durch Linux verletzt würden, überzeugt der Windows-Hersteller immer mehr Technologieanbieter, Lizenzen zu erwerben. Nach HTC, Amazon, Tomtom, Novell, Samsung, Acer, Viewsonic und anderen hat sich nun auch Casio entschieden, Microsofts "Linux-Patente" zu lizenzieren. Dazu hat Casio mit Microsoft ein über mehrere Jahre hinweg gültiges Abkommen zur wechselseitigen Lizenzierung abgeschlossen. Zusätzlich zahlt Casio an Microsoft einen unbekannten Betrag.

Stellenmarkt
  1. Nord-Micro GmbH & Co. OHG a part of Collins Aerospace, Frankfurt am Main
  2. Stadt Neumünster, Neumünster

In einer Pressemitteilung anlässlich der Unterzeichnung erklärte Microsoft, das Abkommen werde "Casios Kunden patentrechtlich bei der Nutzung von Linux in einigen Casio-Geräten absichern".

Horacio Gutierrez, Vizepräsident bei Microsoft und stellvertretender Chefberater in Fragen des geistigen Eigentums, sagte: "Wir freuen uns darüber, ein Abkommen zu erreichen und die Bedeutung unseres Patentportfolios besonders im Hinblick auf Betriebssysteme gewürdigt zu wissen."

Microsoft behauptet seit Jahren, dass das Linux-Betriebssystem 235 Microsoft-Patente verletze. Obwohl Microsoft nie mitgeteilt hat, um welche Patente es sich handelt und auch noch in keinem Gerichtsverfahren geprüft wurde, ob die betroffenen Patente tatsächlich verletzt werden, lassen sich die meisten Unternehmen auf Microsofts Lizenzforderungen ein. Unternehmen, die sich weigern, müssen damit rechnen, von Microsoft verklagt zu werden.

Nur wenige lassen es auf einen Rechtsstreit ankommen. So hat beispielsweise die von Microsoft verklagte US-Buchhandelskette Barnes & Noble Ende April Gegenklage gegen Microsoft erhoben. Barnes & Noble vertreibt ein Android-basiertes E-Book-Lesegerät. Microsoft vertritt den Standpunkt, auch das von Linux abgeleitete Android-Betriebssystem verletze Microsoft-Patente. Da Barnes & Noble keine Microsoft-Patentlizenz dafür erwerben wollte, klagte Microsoft. Barnes & Noble sieht darin einen Patentmissbrauch und den Versuch, unerwünschte Wettbewerber für Windows 7 zu verdrängen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (u. a. RTX 2080 ROG Strix Gaming Advanced für 699€, RTX 2080 SUPER Dual Evo OC für 739€ und...

Elanius 01. Dez 2011

Soviel ich weiss ist es auch nicht der ganze FAT32 Treiber sondern Teile davon, also wie...

Atalanttore 25. Sep 2011

In den großen IT-Firmen haben anscheinend Schlappschwänze das Sagen. Ungefähr so stelle...

ledonz 23. Sep 2011

Ja, wegen dem "Koffer voller Beweise" das Problem ist ja, dass MS offensichtlich wirklich...


Folgen Sie uns
       


Parksensor von Bosch ausprobiert

Wenn es darum geht, Autofahrer auf freie Parkplätze zu lotsen, lassen sich die Bosch-Sensoren sinnvoll einsetzen.

Parksensor von Bosch ausprobiert Video aufrufen
In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

Neuer Streamingdienst von Disney: Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien
Neuer Streamingdienst von Disney
Disney+ ist stark bei Filmen und schwach bei Serien

Das Hollywoodstudio Disney ist in den Markt für Videostreamingabos eingestiegen. In den USA hat es beim Start von Disney+ technische Probleme gegeben. Mit Blick auf inhaltliche Vielfalt kann der Dienst weder mit Netflix noch mit Amazon Prime Video mithalten.
Von Ingo Pakalski

  1. Videostreaming im Abo Disney+ hat 10 Millionen Abonnenten
  2. Disney+ Disney bringt seinen Streaming-Dienst auf Fire-TV-Geräte
  3. Streaming Disney+ startet am 31. März 2020 in Deutschland

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

    •  /