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Einigung: IBM-Kartelluntersuchung zu Mainframes in EU beendet
(Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Einigung

IBM-Kartelluntersuchung zu Mainframes in EU beendet

Einigung: IBM-Kartelluntersuchung zu Mainframes in EU beendet
(Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Eine Wettbewerbsuntersuchung gegen IBM zu Mainframes ist beendet worden. Eine weitere Beschwerde dürfte sich nach einem Verpflichtungsangebot von IBM erledigt haben.

Die EU-Kommission hat Untersuchungen gegen IBM wegen mutmaßlichen Missbrauchs der Marktmacht bei Mainframes beendet. Das gab die Wettbewerbsbehörde am 20. September 2011 bekannt. Geprüft wurde, ob IBM seine marktbeherrschende Stellung bei Mainframes missbraucht und damit gegen die EU-Kartellvorschriften verstoßen habe.

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Die Untersuchungen wurden wegen Beschwerden der Emulator-Software-Anbieter T3 und Turbohercules und von Neon Enterprise Software eingeleitet. Sie hatten kritisiert, dass IBM seine Mainframe-Hardware an sein Mainframe-Betriebssystem koppelt. Nach eingehender Prüfung hatte die EU-Kommission beschlossen, dieses Verfahren einzustellen. Die drei Beschwerden wurden zurückgezogen.

Im Dezember 2010 hatte Microsoft Anteile an dem französischen Open-Source-Unternehmen Turbohercules gekauft. Die Firma stellt einen quelloffenen Emulator für IBM-Mainframe-Betriebssysteme her, mit dem Programme für IBM-Großrechner auf PC-Hardware laufen.

In einem weiteren Verfahren wurde untersucht, ob IBM Anbieter von Wartungsdiensten für Mainframes vom Markt gedrängt hat. Hier machte Big Blue der EU-Kommission das Angebot, fünf Jahre lang zu gewährleisten, dass bestimmte Ersatzteile und technische Informationen "zu angemessenen und nichtdiskriminierenden Bedingungen verfügbar gemacht" werden. Die EU-Kommission bittet um Stellungnahmen zu dem Angebot.

"Ich begrüße die Bereitschaft von IBM, auf unsere Bedenken hinsichtlich des fairen Wettbewerbs auf dem Markt für Großcomputer einzugehen. Großcomputer sind für das Funktionieren der heutigen Wirtschaft außerordentlich wichtig", erklärte Kommissionsvizepräsident und Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia.

Für neue Hardware und Betriebssysteme für Großrechner werden 2009 weltweit rund 8,5 Milliarden Euro und im Europäischen Wirtschaftsraum rund 3 Milliarden Euro ausgegeben, erklärte die Wettbewerbsbehörde.


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moppi 21. Sep 2011

die software ist an die hardware gebunden XD deswegen klagt man das ist IBM Mainframe...



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