Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Samsung gegen Apple: iPhone 5 soll in Korea verboten werden

Samsung will den Verkauf des noch nicht erhältlichen iPhone 5 in Korea verbieten lassen. Als Grundlage soll eine Patentklage dienen. Apple soll Patente zur drahtlosen Datenübertragung verletzt haben.
/ Jörg Thoma
119 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Samsung will das iPhone 5 in Korea verbieten lassen. (Bild: Robert Galbraith/Reuters)
Samsung will das iPhone 5 in Korea verbieten lassen. Bild: Robert Galbraith/Reuters

Samsung will offenbar den Verkauf des iPhone 5 durch eine Patentklage verhindern. Das berichtet die Korea Times(öffnet im neuen Fenster) und beruft sich dabei auf Insider. Die Patentklage soll kurz nach der Einführung des nächsten iPhones bei Gericht eingereicht werden. Demnach soll Apple Patente zur drahtlosen Netzwerkübertragung verletzt haben.

"Solange Apple nicht die mobilen Telekommunikationsfunktionen entfernt, wird der Konzern seine i-Geräte nicht verkaufen können, ohne unsere Patente zu verletzen" , sagte ein Samsung-Manager, der anonym bleiben will. "Wir werden weiterhin die harte Linie bei unseren Rechtsstreitigkeiten mit Apple einhalten."

Inzwischen kämpfen die beiden Konzerne in zahlreichen Ländern vor Gericht, darunter in Frankreich, Japan und Korea. Beide werfen sich gegenseitige Patent- und Designverletzungen vor.

Hierzulande erreichte Apple vor Gericht, dass Samsung Deutschland sein Galaxy Tab 10.1 nicht mehr verkaufen und bewerben darf. Auch das kleinere Galaxy Tab 7.7 verschwand überraschend von Samsungs Stand auf der Ifa. Samsung hat dagegen Widerspruch eingelegt .

Erst gestern hatte Samsung in Australien Gegenklage gegen Apple eingereicht. Dort ist der Verkauf von Samsungs Tablets ebenfalls verboten. Damit erhöht sich die Zahl der Länder, in denen die beiden Kontrahenten vor Gericht streiten, auf 23.


Relevante Themen