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Samsung: Bada soll Open Source werden

Samsung plant einem Bericht zufolge, sein mobiles Betriebssystem Bada für Entwickler und Hersteller zu öffnen. Zugleich betont eine ungenannte Quelle, Samsung werde kein neues Betriebssystem erwerben.
/ Jörg Thoma
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Samsung will Bada für Entwickler und Hersteller öffnen. (Bild: Samsung)
Samsung will Bada für Entwickler und Hersteller öffnen. Bild: Samsung

Samsung will Berichten zufolge offenbar im kommenden Jahr sein eigenes mobiles Betriebssystem Bada(öffnet im neuen Fenster) für Entwickler und Hersteller öffnen. Das hat eine nicht genannte Quelle dem Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) gesagt. Außerdem wolle Samsung auch kein zusätzliches Betriebssystem erwerben. Gerüchten zufolge soll sich Samsung für den Kauf von WebOS von HP interessiert haben . Bada soll künftig auch bei Fernsehern eingesetzt werden.

Neue Funktionen in Bada 2.0
Neue Funktionen in Bada 2.0 (04:10)

Wie und unter welcher Lizenz Samsung Bada veröffentlichen will, ist unbekannt. Auch ein genaues Datum für die Veröffentlichung nannte die Quelle nicht.

Samsung stellte Bada offiziell im November 2009 vor und hat inzwischen mehrere Versionen des entsprechenden SDKs veröffentlicht. Bada wird beispielsweise mit Wave-Geräten von Samsung ausgeliefert(öffnet im neuen Fenster) . Teile von Bada basieren auf Open-Source-Software, andere stehen unter proprietären Lizenzen.

Möglicherweise will Samsung einen ähnlichen Weg einschlagen wie Google mit Android oder sogar eine Abkehr von Android erwägen. Nachdem der Suchmaschinenanbieter den Smartphone-Hersteller Motorola übernommen hat, mehren sich die Spekulationen, Google könnte Android für andere Anbieter langfristig sperren.


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