KVM

Verschachtelte Virtualisierung auf Intel-CPUs

Im Kernel 3.1 bekommt die Virtualisierungstechnik KVM die Unterstützung für Nested Virtualization, also verschachtelte Gastinstallationen auf Intel-CPUs. Sinnvoll soll das beim Einsatz von Windows 7 als Gastsystem mit virtualisiertem XP sein.

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Mit Nested Virtualization lassen sich Gastsysteme in Gastsystemen installieren und nutzen.
Mit Nested Virtualization lassen sich Gastsysteme in Gastsystemen installieren und nutzen. (Bild: KVM)

Die Gruppe von IBM-Entwicklern, die das sogenannte Nested Virtualization in der Kernel-based Virtual Machine (KVM) auf Intel-Prozessoren entwickelt hat, hat in einem Whitepaper das Einsatzszenario der verschachtelten Virtualisierung dargestellt. So soll sich künftig in Windows-7-Gastsystemen auch das mitgelieferte, virtuelle Windows XP unter KVM nutzen lassen.

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Bei der Nested Virtualization können innerhalb von Gastsystemen auch weitere virtuelle Gäste installiert werden. Bislang konnte KVM diese Funktion nur mit AMD-Prozessoren bieten. Ab Kernel 3.1 soll die verschachtelte Virtualisierung auch mit Intel-Prozessoren funktionieren.

Allerdings gibt es noch einige Einschränkungen: Es lassen sich gegenwärtig nur Linux-Gastsysteme in einer Nested-Virtualization-Instanz von KVM starten. Außerdem werden nur 64-Bit-Hypervisoren unterstützt. Zudem muss die Option explizit über den Parameter nested=1 aktiviert werden. Weitere Funktionen, wie die geplante Unterstützung für Windows, sollen später durch Patches nachgereicht werden.

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