Testkriterien geändert: Internet Explorer und Firefox bestehen Acid3-Test
Nach Opera, Googles Chrome und Apples Safari erreichen nun auch Mozillas Firefox und Microsofts Internet Explorer 100 von 100 möglichen Punkten im Acid3-Test(öffnet im neuen Fenster) , nachdem die Testkriterien verändert wurden. Die vom Web-Standards-Projekt(öffnet im neuen Fenster) entwickelte Testsuite prüft Browser auf die Einhaltung von Webstandards.
Google-Mitarbeiter Ian Hickson, der zugleich für die HTML5-Spezifikation verantwortlich ist, und Opera-CTO und CSS-Erfinder Håkon Wium Lie verkündeten am Wochenende gemeinsam(öffnet im neuen Fenster) die Anpassung des Acid3-Tests. Sie strichen einige Prüfungen aus der Testsuite, so dass einige Browser, die bisher in dem Test nicht die volle Punktzahl erreichten, nun auch auf 100 von 100 Punkten kommen.
Gestrichen wurden Tests, deren zugrundeliegende Spezifikationen sich voraussichtlich noch verändern werden. Die beiden wollen so sicherstellen, dass die Spezifikationen so verändert werden, dass es dem Web am besten nutzt, statt Änderungen dadurch einzuschränken, dass versucht wird, den Acid3-Test weiterhin einzuhalten.
Betroffen sind davon Themen wie die Behandlung von Ausnahmen in der DOM-Range-Spezifikation, die Behandlung von Attr-Objekten, sowie SVG Fonts und SVG-SMIL-Animationen, XLink und die Behandlung von Doctype-Nodes.
Mozilla und Microsoft hatten wiederholt darauf hingewiesen, bestimmte im Acid3-Test geprüfte Techniken nicht umzusetzen, da davon auszugehen sei, dass sich die Spezifikationen noch verändern.
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