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Smart Forvision - ein Elektroautokonzept für 2020
Smart Forvision - ein Elektroautokonzept für 2020 (Bild: Smart)

Smart Forvision

Lichtdurchlässige Solarzellen auf dem Dach

Smart Forvision - ein Elektroautokonzept für 2020
Smart Forvision - ein Elektroautokonzept für 2020 (Bild: Smart)

IAA

Smart zeigt auf der IAA 2011 seine Vision eines fortschrittlichen Elektrofahrzeugs. Zusammen mit BASF wurde ein Konzeptfahrzeug konstruiert, das mit lichtdurchlässigen Farbstoffsolarzellen im Dach, Kunststofffelgen, einer teilweise durch Kohlefaser verstärkten Karosserie und wärmereflekierenden Folien ausgestattet ist.

Die Chemieindustrie wird einen großen Anteil an künftigen Autos haben, wenn das Smartkonzept Forvision Wirklichkeit werden sollte. Viele ihrer Kunststoffprodukte sind leichter als Stahl und Aluminium und genauso haltbar. Das sorgt nicht nur bei akkubetriebenen Fahrzeugen für mehr Reichweite.

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Im Dach des Smart Forvision sind in hexagonförmigen Flächen transparente Solarzellen eingebaut. Die darin enthaltenen Farbstoffe werden durch Licht angeregt und sollen den Strom für die Unterhaltungselektronik im Auto und für die Ventilatoren produzieren. Damit wird die Batterie entlastet. Unterhalb der Solarzellen sind im Innenraum OLED-Elemente integriert worden. Sie beleuchten den Fahrzeuginnenraum. Sind sie ausgeschaltet, erscheinen sie durchsichtig.

Die interessantesten Bauteile sind jedoch die Räder. BASF hat für sie Vollkunststofffelgen entwickelt, die gegenüber traditionellen Stahlfelgen insgesamt 12 kg Gewicht einsparen.

  • Smart Forvision (Bild: Smart)
  • Smart Forvision (Bild: Smart)
  • Smart Forvision (Bild: Smart)
  • Smart Forvision (Bild: Smart)
  • Die Felge des Smart Forvision ist aus Kunststoff. (Bild: Smart)
  • Smart Forvision (Bild: Smart)
  • Die Innenbeleuchtung wird mit OLEDs realisiert. (Bild: Smart)
  • Smart Forvision (Bild: Smart)
  • Smart Forvision (Bild: Smart)
  • Türen mit Dämmung und Armwärmern (Bild: Smart)
  • Lüfter im Smart Forvision (Bild: Smart)
Smart Forvision (Bild: Smart)

Auch bei der Fahrgastzelle und den Türen des Forvision setzten die Kooperationspartner nicht mehr auf Metall, sondern auf kohlefaserverstärktes Epoxidharz. Das sorgt für eine Gewichtsersparnis von mehr als 50 Prozent gegenüber Stahl. Die Sitzheizung erwärmt sich nur punktuell im mittleren und unteren Rückenbereich, was nach Herstellerangaben ausreicht, um ein normales Wärmegefühl zu erzeugen.

Dafür wurden auch in den Armablagen der Türen Wärmeelemente eingebaut. Damit der Innenraum nicht zu warm wird, wurde auf die Scheiben eine reflektierende Folie geklebt. Sie reflektiert nach Angaben von BASF nur die Infrarotstrahlung, verhindert aber nicht den Empfang von GPS, Bluetooth und Mobilfunk. Dazu kommt Dämmschaum in den Karosserie-Seitenteilen. Alle Maßnahmen zusammengefasst sollen die Reichweite des Fahrzeugs um ungefähr 20 Prozent steigern.

Bis jetzt handelt es sich beim Smart Forvision um ein Konzeptfahrzeug und einen Ausblick auf ein reichweitenstarkes Smart-Elektroauto aus dem Jahr 2020. Im Jahr 2012 wird Smart erstmal ein anderes Problem angehen: Der Smart Fortwo Electric Drive soll dann für 16.000 Euro auf den Markt kommen, was deutlich unter dem liegt, was bisher für Elektroautos verlangt wird. Allerdings muss der Kunde auch noch eine monatliche Akkumiete bezahlen.


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tingelchen 19. Sep 2011

Nein, der Trabbi bestand nicht aus Epoxidharz. Ansonsten könnte ein Boot niemals mit > 15...

tingelchen 19. Sep 2011

Ich fand das Konzept von Mercedes, mit dem Wagen aus rein biologischen Stoffen auch...

syntax error 19. Sep 2011

Echt mal, alle dumm diese Wissenschaftler und Ingenieure. Warum hören die nicht aufs...

ap (Golem.de) 19. Sep 2011

Der Thread wurde versehentlich verschoben und wurde inzwischen wieder unter den...

SoniX 19. Sep 2011

Wahre Worte. Hier wurde nur aufs Gewicht geachtet. Den Umweltschutz, um den es ja...



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