Solid State Drives

Intels SSD 710 übersteht 1,5 Petabyte

IDF

Auf dem Intel Developer Forum hat der Chiphersteller eine neue SSD-Serie für Server angekündigt. Die Reihe 710 löst die X25-E ab, ist größer - aber immer noch teurer. Auch seine erste SSD als PCIe-Steckkarte zeigte Intel.

Artikel veröffentlicht am ,
Intels SSD 710 Series wurde offiziell vorgestellt
Intels SSD 710 Series wurde offiziell vorgestellt (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Um den Skeptikern der SSD-Technik möglichst viel entgegenzusetzen, hat Intel auf dem IDF seine Ankündigung der Serie 710 ganz auf Zuverlässigkeit ausgerichtet. Die neue Modellreihe, früher als Lyndonville bekannt, basiert auf MLC-Flash und nicht mehr wie der Vorgänger X25-E auf SLC-Flash.

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Dennoch sollen die Speicher mit mehreren Zellen pro Einheit so zuverlässig sein wie die mit einer Zelle. Intels Garantie läuft drei Jahre, und während dieser Zeit kann beispielsweise das 100-GByte-Modell jeden Tag mit einem Terabyte beschrieben werden. Erst dann soll es Ausfallerscheinungen geben.

  • Intels SSD-Präsentation auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst)
  • Intels SSD-Präsentation auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst)
  • Intels SSD-Präsentation auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst)
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  • Intels SSD-Präsentation auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst)
  • Intels SSD-Präsentation auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst)
  • Intels SSD-Präsentation auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst)
Intels SSD-Präsentation auf dem IDF 2011 (Bild: Nico Ernst)

Noch weiter steigern lässt sich die Lebensdauer der SSDs durch "over provisioning" (OP), wenn nur ein Teil der Kapazität genutzt wird. Die Nachteile sind laut Intels Daten gering: Bleiben 20 Prozent der SSD wie durch eine kleinere Partition frei, erhöht sich die Lebensdauer um 80 Prozent. Das größte Laufwerk mit nominal 300 GByte kommt so auf 1,5 Petabyte, mit denen es beschrieben werden kann.

Zusätzlich arbeiten die Laufwerke intern mit einem Mechanismus, den Intel RAID-ähnlich nennt. Ein Flashchip kann ausfallen, ohne dass die Kapazität sinkt oder Daten verloren gehen. Darauf weist das Laufwerk dann aber über SMART-Meldungen hin.

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Ganz billig sind die professionellen SSDs weiterhin nicht: Wiederverkäufer erhalten sie von Intel ab sofort in den Größen 100, 200 und 300 GByte für 649, 1.289 oder 1.929 US-Dollar.

Zwei weitere Modellreihen kündigte Intel auch an: Hawley Creek soll als Smart-Response-Cache für Ultrabooks dienen und Cherryville die neue Client-SSD mit 6-GBit-SATA werden. Beide werden, wie schon die Serien 320 und nun 710, mit 25-Nanometer-Flash hergestellt.

Eine SSD als PCI-Express-Steckkarte zeigte Intel auch, aber an anderer Stelle: Mooly Eden nutze sie, um damit eine Thunderbolt-Übertragung unter Windows zu zeigen. Die bisher nur Apple und ohne den Namen Sony vorbehaltene Schnittstelle, früher Light Peak genannt, wollen 2012 laut Intel Acer und MSI mit PCs anbieten.

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h.reindl 19. Sep 2011

Ja was ist dann? Beim RAID-Verbund wird die Schreiblast sogar noch verteilt und die...

tilmank 17. Sep 2011

Hmm, ich hatte jahrelnag gar keine Kühlung für Festplatten und seit 2009 einen Luftstrom...

cware 16. Sep 2011

Weil https://www.golem.de/1108/85871.html



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