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Kurze Ladezeiten

Mit SSDs zu besseren Spielen

IDF

Immer aufwendigere virtuelle Welten sind erst mit schnellen SSDs möglich. Wie sich die geringeren Ladezeiten auf die Spieleentwicklung auswirken, ist auf dem IDF anhand des Shooters Blacklight: Retribution präsentiert worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Blacklight: Retribution mit SSD-Optimierung
Blacklight: Retribution mit SSD-Optimierung (Bild: Roland Austinat/PC Games Hardware)

Wenn durch schnelle SSDs der Flaschenhals Festplatte wegfällt, dann bringt das auch für Spieleentwickler neue Möglichkeiten, ihre virtuellen Welten besser zu präsentieren und mit Leben zu füllen. Dabei geht es nicht nur um immer detailliertere Texturen, sondern auch um neue Funktionen. Und so versucht Intel - selbst SSD-Hersteller - in Kooperation mit Spieleentwicklern auszuloten, auf welche Weise Spiele-Engines durch schnelle Solid State Drives profitieren können.

Inhalt:
  1. Kurze Ladezeiten: Mit SSDs zu besseren Spielen
  2. SSD-Zukunftsaussichten

In einem IDF-Vortrag zeigten Chris Saleski und Kelly Dickinson, was bereits möglich ist. Saleski kümmert sich in Intels Storage Technology Group als Intiatives Manager um neue Geschäftsfelder und Dickinson ist als Producer beim Spielepublisher Perfect World (Torchlight) tätig. Das Team zeigte anhand des noch in Entwicklung befindlichen Multiplayer-Shooters Blacklight: Retribution, was mit SSDs möglich ist.

SSD-Vorzüge

So wurde Blacklight: Retribution nicht nur schneller geladen. Für die dystopisch-futuristische städtische Stadt, in der sich die Spieler bewegen, konnten in der SSD-optimierten Version auch weniger stark komprimierte hochauflösende Texturen verwendet und sogar drei unterschiedliche Videos eingebettet werden. Das hat eine spürbare Auswirkung auf die Atmosphäre - man stelle sich die entsprechenden Szenen in "Blade Runner" oder "Star Wars: Episode 2" mit lediglich Standbildern statt Videowerbung an den Häuserfassaden vor.

  • Blacklight: Retribution mit SSD-Optimierung - es gibt Videowerbetafeln statt Standbilder. (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Blacklight: Retribution mit Festplatte - mit Standbildern auf den virtuellen Werbetafeln (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Ein SSD-Experiment: Stiefel, mit denen man schneller rennen kann, weil die Umgebung schneller nachgeladen wird (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Blacklight: Retribution mit SSD-Optimierung (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Die Präsentation aus dem SSD-Gaming-Vortrag von Intel und Perfect World (Bild: Roland Austinant/PCGH)
  • Chris Saleski (Intel) und Kelly Dickinson (Perfect World) bei ihrer SSD-Gaming-Präsentation auf dem IDF 2011 (Bild: Roland Austinant/PCGH)
Blacklight: Retribution mit SSD-Optimierung - es gibt Videowerbetafeln statt Standbilder. (Bild: Roland Austinant/PCGH)

"Für diese Zwecke haben wir derzeit rund zwei Stunden HD-Video im Spiel", erklärt Kelly Dickinson. Auch das Einbetten von Spielervideos oder Links zu Youtube-Filmen sei in Planung. Auf Werbevideos von realen Produkten soll verzichtet werden, finanziert wird das Free-to-Play-Spiel Blacklight: Retribution durch Mikrotransaktionen. Blacklight: Retribution steckt derzeit noch in der Pre-Beta-Phase und nutzt die Unreal Engine 3 und DirectX 11.

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Trotz besserer Grafik und mehr Atmosphäre sollen SSD-Besitzer keine spielerischen Vorteile gegenüber ihren Festplattenmitspielern bekommen. "Wir wollen nach wie vor die beste Ausrüstung denen zukommen lassen, die die meiste Zeit dafür investieren", sagte Dickinson. "Wenn jemand eine cool aussehende Rüstung oder eine besondere Sprachausgabe will, kann er das gegen eine kleine Gebühr kaufen - aber Gegenstände, die die Spielbalance verändern, werden nicht in den Item-Shops auftauchen. Dadurch würden wir die Spielergemeinde unnötig in zwei Gruppen teilen."

Das Spiel ermöglicht es Spielern nicht nur, vor dem Kampf die Ausrüstung zu wählen, sondern mit gesammelten Punkten jederzeit einem Waffen- und Ausrüstungsladen einen Besuch abzustatten. Dort finden sich auch schlagkräftige Mechs. Damit die aber auch von Spielern mit schlechterer Ausstattung geknackt werden können, besitzen sie laut Dickinson eine zufällig platzierte Schwachstelle etwa an einer Schulter, einem Arm oder dem Hals. Außerdem ist es möglich, den Mech eines Gegners nicht nur zu zerstören, sondern auch zu übernehmen.

SSD-Zukunftsaussichten 
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darkidark 21. Sep 2013

Meine Kumpels sind bei Battlefield 3 mit ihren SSDs immer schneller im Spiel als ich...

Yeeeeeeeeha 16. Sep 2011

Kommt darauf an. Der große Unterschied ist, dass SSD zig Flash-Chips gleichzeitig...

Yeeeeeeeeha 16. Sep 2011

Hmmm nein, Spiele sind in der Tat oft einfach schlecht programmiert. Z.B. das Laden eines...

Accolade 16. Sep 2011

Ist immernoch zu hoch. Wenn ihr mehr verkaufen wollt muss der Preis runter - ganz einfach :)

zZz 16. Sep 2011

man kann sich natürlich so ausdrücken, aber gute ausdrucksweise ist das nicht. aber wem...


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