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Eye-Fi: Sandisk übernimmt den Verkauf der WLAN-SD-Karten

Eye-Fi -Karten gibt es in Europa nun mit einem Sandisk-Label. Der Speicherhersteller übernimmt den Verkauf und setzt sein Logo auf die SD-Karten mit WLAN-Chip. Außerdem gibt es SDXC-Karten mit höherer Geschwindigkeit, mehr Kapazität und im Micro-Format.
/ Andreas Sebayang
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Neben den Eye-Fi-Karten gibt es neue SDXC-Karten von Sandisk. (Bild: Sandisk)
Neben den Eye-Fi-Karten gibt es neue SDXC-Karten von Sandisk. Bild: Sandisk

Ab dem 1. Oktober 2011 übernimmt Sandisk den Verkauf von Eye-Fi-Karten in der sogenannten EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa). Die bislang nur bei wenigen Händler verfügbaren Eye-Fi-Karten besitzen einen WLAN-Chip, um etwa Daten von der Kamera direkt zu einem Computer zu schicken.

Interessanterweise hat Sandisk nur die Verfügbarkeit von zwei Eye-Fi-Karten angekündigt: ein Modell mit 4 sowie ein Modell mit 8 GByte Speicherkapazität. Beide unterstützen die Geschwindigkeitsklasse 4.

Die bei Eye-Fi direkt gelistete Pro X2 (Klasse 6)(öffnet im neuen Fenster) fehlt. Sandisk will die SD-Karten für 50 beziehungsweise 70 Euro verkaufen.

Sandisk hat ferner neue SD-Karten angekündigt. Sowohl im Bereich SDHC als auch bei SDXC gibt es neue Karten, die schneller arbeiten. Die Extreme-Pro-Serie soll nun Transferraten von bis zu 95 MByte/s unterstützen. Die neuen Karten sollen die alten Extreme-Pro-Karten langsam im Handel ersetzen. Neu ist das SDXC-Modell, das 64 GByte Speicherkapazität bietet. So hohe Datentransferraten sind nur möglich, wenn der Anwender ein UHS-1-taugliches Kartenlesegerät besitzt. Ansonsten fallen die SD-Karten auf Geschwindigkeiten zurück, die im USB-2.0-Bereich liegen.

Außerdem gibt es von Sandisk ab Mitte Oktober 2011 neue Micro-SD-Karten der Klasse 6. Ein Modell wird sogar eine Micro-SDXC-Karte mit 64 GByte Speicherkapazität sein. Bis zu 30 MByte/s gibt Sandisk als Speichertransferrate an, vorausgesetzt, die Micro-SD-Karte wird in einem UHS-1-Kartenleser genutzt.


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