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Auftragshersteller hoffen auf Windows-8-Ultrabooks

Das Duopol Wintel könnte mit Microsofts neuem Betriebssystem und Intels künftigen Architekturen wieder an Kraft gewinnen. Das erwarten Auftragshersteller Quanta Computer und Compal Electronics nach Vorstellungen der Neuerungen auf dem IDF und der Build.

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Compal Electronics im Nei-Hu-Science-Park in Taipeh
Compal Electronics im Nei-Hu-Science-Park in Taipeh (Bild: H.T. Chien/CC Attribution-ShareAlike 3.0)

Die Auftragshersteller in Taiwan sehen großes Potenzial in den neuen Produkten, die Intel und Microsoft derzeit auf ihren Entwicklerkonferenzen vorstellen. Das berichtet die IT-Branchenzeitung Digitimes unter Berufung auf Quanta Computer und Compal Electronics, die ein Wiedererstarken von Wintel sehen. Unnötige Komponenten bei Ultrabooks würden weggelassen, um die Effizienz zu erhöhen, und Windows 8 erlaube einen schnelleren Boot-Prozess.

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Intel hält gegenwärtig das Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco, Microsofts Build Conference läuft in Anaheim. Zum Auftakt des Intel Developer Forums hatte Konzernchef Paul Otellini eine neue Stromsparinitiative angekündigt, durch die Notebooks im Jahr 2013 für zehn Tage bei geringer Last laufen sollen. "Platform Power Management" soll mit der übernächsten Architektur mit dem Codenamen Haswell möglich werden.

Intel-Vize Mooly Eden zeigte die ersten für 2012 vorgesehenen Ultrabooks mit Ivy-Bridge-CPU und Komfortfunktionen wie sekundenschnelles Einschalten. Durch die Funktion "Rapid Start Technology" werden in komprimierter Form auf dem SSD-Cache nur die Speicherbereiche abgelegt, die gerade im RAM belegt sind, um einen Start unter 5 Sekunden zu ermöglichen. Dafür wird auch das Bios der Rechner überarbeitet. Auf der Bühne des Intel Developer Forums standen dabei Geräte von Compal, Foxconn, Inventec, Pegatron und Quanta.

CC Leung, Aufsichtsratsvize bei Quanta Computer, erklärte, dass Ultrabooks gute Erfolgschancen hätten, weil die Geräte mit jedem Produktionszyklus dünner und leichter würden.

Compal Electronics President Ray Chen bewertete die Neuerungen bei Wintel ebenfalls positiv, ist aber skeptisch, dass Intels Ziel von 40 Prozent Anteil am Notebookmarkt durch Ultrabooks erreichbar ist. Ohne Subventionen von Intel werde die Preisobergrenze von 1.000 US-Dollar nur sehr schwer zu halten sein.

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