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Sockel-R-Kühler: Intels Flüssigkühlung für kommende High-End-Prozessoren

IDF
Intel bietet in naher Zukunft auch eine Flüssigkühlung für seine Prozessoren an. Auf dem IDF war der Kühler neben dem neuen High-End-Mainboard DX79SI zu sehen.
/ Andreas Sebayang
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Flüssigkeitskühler von Intel (Bild: Roland Austinat/PC Games Hardware)
Flüssigkeitskühler von Intel Bild: Roland Austinat/PC Games Hardware

Intels RTS2011LC ist ein Flüssigkeitskühler für Prozessoren, die in die LGA-Sockeltypen 2011, 1366, 1155 und 1156 eingesetzt werden. Beim namensgebenden Sockel 2011 alias R handelt es sich um einen Sockel für zukünftige High-End-CPUs . Hier liegt nahe, dass die Flüssigkühlung insbesondere für Übertaktungen genutzt werden soll.

Das geschlossene Kühlsystem ist besonders kompakt ausgefallen. Ein kleiner wärmeabführender Kühler kommt auf den Prozessor. Über zwei Schläuche wird die Wärme mit einer Flüssigkeit nur wenige Zentimeter zum Radiator transportiert. Da der Kühlkreislauf geschlossen ist, ist ein Nachfüllen der Kühlflüssigkeit nicht vorgesehen. Intel spricht von einer "Zero Maintenance Sealed Liquid Cooling" und gibt drei Jahre Garantie auf das Kühlsystem ohne Wartung. Laut Intel wurde das Kühlsystem auch auf Stürze hin getestet und soll robust sein.

Intels auf dem IDF gezeigter Flüssigkühler geht auf eine fünf Jahre alte Entwicklung zurück. Bereits auf dem IDF 2006 zeigte Intel eine Flüssigkeitskühlung mit nur zwei Baugruppen . Schon damals war der Kühler für die Massenfertigung erdacht worden.

Intels auf dem IDF 2011 gezeigte Flüssigkühlungslösung sieht dem alten System sehr ähnlich.

Intel zeigte zudem das High-End-Board DX79SI und was der Prozessorhersteller mit dem Sockel 2011 vorhat. So soll es möglich sein, den Turboboost zu umgehen oder das Taktverhältnis zum Arbeitsspeicher zu manipulieren. Vor allem Übertakter dürften sich über das neue System freuen.

Wann der Kühler auf den Markt kommt und zu welchem Preis, ist derzeit nicht bekannt. Vor fünf Jahren rechnete Intel noch mit einem Preis von rund 50 US-Dollar.


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