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Entwickeln für Windows 8

Für das Metro-UI führt Microsoft mit Windows 8 die sogenannten Windows Runtime APIs ein (WinRT), die tief in das System integriert sind. Die WinRT-APIs unterstützen verschiedene Sprachen, so dass Metro-Apps mit Webtechnik wie HTML, CSS und Javascript ebenso entwickelt werden können wie mit C/C++, C# oder Visual Basic. Auch bestehende Microsoft-Frameworks können für die Entwicklung von Metro-Apps genutzt werden, einschließlich .Net und der Windows C Runtime Library.

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Das gilt auch für Spiele: Während einfache Spiele mit Javascript realisiert werden können, werden andere in C++ geschrieben und nutzen DirectX 11.1.

Entwicklern stellt Microsoft diverse Komponenten zur Verfügung, von der App Bar über Live Tiles bis hin zu den Kontrakte (Contracts). Diese Bausteine lassen sich einfach in eigene Applikationen integrieren und stellen dann die gleichen Funktionen zur Verfügung, wie man sie in Microsofts Metro-Apps findet. Das gilt auch für Views und Texteingabefelder, für Applikationslayouts wie Grids und den semantischen Zoom sowie für Dialogelemente wie Slider (Schieberegler), die sich mit CSS im Aussehen leicht anpassen lassen.

Visual Studio 11 und Expression Blend 5

Um die Entwicklung von Metro-Apps zu vereinfachen, liefert Microsoft mit der Entwicklerversion von Windows 8 auch Vorabversionen von Visual Studio 11 und Expression Blend 5 aus. Werden Metro-Apps mit HTML, CSS und Javascript erstellt, laufen sie auch in anderen Browsern, nicht nur im Internet Exporer 10, der in Windows zur Darstellung von Metro Apps verwendet wird. Die Verträge stehen über Javascript-APIs bereit und lassen sich mit wenigen Zeilen Code in eigene Apps integrieren.

Visual Studio bietet Widgets, um das Stylen von Apps zu vereinfachen. Expression Blend geht einen Schritt weiter und erlaubt es, Elemente in den Webapplikationen mit der Maus absolut zu positionieren, Layouts auszuwählen und Komponenten wie die App Bar mit wenigen Klicks zu einer App hinzuzufügen.

Dabei gibt Microsoft Entwicklern die Möglichkeit, die Dialogelemente optisch und inhaltlich anzupassen, sorgt aber gleichzeitig dafür, dass diese mit Webtechnik umgesetzten Elemente auch mit Multitouch funktionieren, so dass beispielsweise mehrere Schieberegler gleichzeitig bedient werden können, ohne dass Entwickler dafür spezielle Vorkehrungen treffen müssen.

Bestehende Silverlight-Applikationen sollen sich mit einem überschaubaren Aufwand in Metro-Apps umwandeln lassen. Es muss der Tatsache Rechnung getragen werden, dass die Metro-Apps nicht im Browser laufen. Die WinRT-Schnittstellen verwenden daher andere Namen. Mit ein paar weiteren Änderungen lässt sich das Aussehen der Silverlight-Applikationen zudem leicht dem Metro-UI anpassen.

Windows Store für Apps

Mit Windows 8 führt Microsoft auch einen App Store ein, der Windows Store genannt wird. Entwickler können ihre Apps hier einreichen und verkaufen. Dabei sieht Microsoft die Möglichkeit vor, dass Nutzer Apps für eine begrenzte Zeit kostenlos testen können, und auch In-App-Käufe werden unterstützt. Allerdings steht der Windows Store in der ersten öffentlichen Entwicklerversion von Windows 8 noch nicht zur Verfügung.

Entwicklern verspricht Microsoft eine hohe Transparenz: Sie sollen sehen können, in welchem Status der Prüfung sich eine App jeweils befindet, denn sie muss dabei mehrere Stufen durchlaufen: Nach einer Vorverarbeitung gibt es eine Sicherheitsprüfung und anschließend eine technische und inhaltliche Prüfung. Dann wird die App signiert und veröffentlicht.

Der Store selbst ist als Metro-App umgesetzt und zeigt auf den Detailseiten der Apps unter anderem eine Beschreibung, eine Bewertung, ein großes Bild und die Hardwareanforderungen. Dabei gilt: Metro-Apps werden ausschließlich über den Windows Store verteilt, alle anderen Applikationen können auch über den Store angeboten werden. Normale Desktopapplikationen werden aber nur gelistet, um die Abrechnung und Verteilung der Apps müssen sich die Hersteller selbst kümmern. Dafür will Microsoft in diesen Fällen aber dann keine Provision verlangen.

Metro-Apps können auf bis zu fünf Rechnern verwendet werden.

Statistiken für Entwickler

Über ein App Dashboard will Microsoft Entwicklern Berichte zu ihren Apps zur Verfügung stellen. Die Statistiken zeigen, wie oft Apps heruntergeladen, ausprobiert oder gekauft wurden und wie erolgreich sie im Vergleich zu anderen Apps der gleichen Kategorie sind.

Zudem zeigt das Dashboard, wie die Apps über Suchmaschinen gefunden werden, denn der Windows Store Shop soll Suchmaschinen offenstehen. Hinzu kommen Daten zu Abstürzen, zu nicht reagierenden Anwendungen, zur Bewertung und dem kommerziellen Erfolg.

Neue Werkzeuge für Hardwarehersteller

Hardwareherstellern gibt Microsoft eine umfangreiche Testinfrastruktur an die Hand, mit der sie herausfinden können, wie gut Windows 8 auf einer bestimmten Konfiguration läuft. Microsoft hofft, dass dies zu besserer, auf Windows 8 abgestimmter Hardware führt.

Microsoft selbst hat nach eigenen Angaben Windows 8 im Rahmen der Entwicklung und beim Testen über zwei Millionen Mal installiert, mehr als 9,3 Millionen Stunden an Performancetests durchgeführt, mehr als eine Billion Telemetrie-Datenpunkte gesammelt und über 380.000 Stunden Kompatibilitätstests mit 12.000 Apps durchgeführt.

 Windows to GoFazit 
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joogile 24. Okt 2013

Aber hallo wer wird denn gleich in die Luft gehen. Bei W95 war das gleich Theater und...

FakeLikeYou 27. Okt 2012

Hallo, meine Apps lassen sich in der Metro-Oberfläche nicht öffnen. Es erscheint kurz das...

Schnapsbrenner 29. Feb 2012

So oft, wie ich bisher schon abgehasst habe auf jeden Fall! :D

Markus199 24. Sep 2011

...und nennt sich "Clickto" Das macht genau das, was hier im Artikel beschrieben wird, es...

heinrichwitt1961 18. Sep 2011

Ich sehe noch nicht, daß sich Touchscreens fürn Desktop-Bereich so schnell durchsetzen...


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