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Hardwareanforderungen

Die Hardwareanforderungen von Windows 8 unterscheiden sich nicht von Windows 7, dass heißt, Windows 8 soll auf jedem Rechner laufen, auf dem auch Windows 7 läuft. Windows 8 soll auf PCs laufen, die mindestens einen 32-Bit-Prozessor mit 1 GHz, 1 GByte RAM und 16 GByte freien Speicherplatz haben. Für die 64-Bit-Version von Windows 8 braucht es 2 GByte RAM und 20 GByte freien Platz auf dem Speichermedium. Zudem sollte eine Grafikkarte im Rechner stecken, die mindestens DirectX 9 und WDDM 1.0 unterstützt.

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Aufgrund einiger Optimierungen, die Microsoft an Windows 8 vorgenommen hat, soll das System sogar eine höhere Leistung bieten als Windows 7 auf gleicher Hardware, wie Gabriel Aul, Director of Program Management Windows Fundamentals, sagte. Er zeigte zwei identische Systeme im Vergleich, eines mit Windows 7, eines mit Windows 8. Der Rechner mit Windows 8 benötigte weniger Speicher und wies eine geringere CPU-Belastung auf.

So hat Microsoft unter anderem eine neue Timer-Clock-Mechanik realisiert, die dafür sorgen soll, dass CPUs länger in einem tieferen Stromsparmodus verweilen.

Windows 8 für ARM

Windows 8 läuft auch auf ARM-Prozessoren. Das aber gilt zunächst einmal nur für Metro-Apps. Komplexe Desktopapplikationen bleiben auf x86-Prozessoren beschränkt. Wer eine Metro-App entwickelt, kann sie laut Windows-Chef Steven Sinofsky auf allen Windows-8-Geräten einsetzen. Für komplexe Applikationen hingegen ist die auf ARM-Prozessoren basierende Hardware oft nicht geeignet. Diese fordere zu viel Leistung, was zu kurzen Akkulaufzeiten führe, sagte Sinofsky.

Schneller und sicherer Booten

Dass Windows in 8 Sekunden booten kann, hat Microsoft schon vorher gezeigt. Ein von Microsoft zur Verfügung gestelltes Gerät mit der Vorversion von Windows 8 bootete bei unserem Test in rund 20 Sekunden. Zugleich soll der Bootvorgang dank "Secure Boot" sicherer werden: Dabei werden alle Komponenten im Rechner signiert und bei fehlenden oder fehlerhaften Signaturen wird der Bootvorgang gestoppt. Das soll verhindern, dass Malware schon vor dem Start des Betriebssystems ausgeführt wird.

Noch beim Booten greift eine erweiterte Version des Windows Defender ein, der in Echtzeit vor Viren und Malware schützen und Antivirensoftware von Drittanbietern einen sicheren Start garantieren soll, wenn diese übernehmen. Microsoft setzt dabei auf signatur- und verhaltensbasierte Malwarefilter, die mit der Smartscreen-Funktion seit längerem im Internet Explorer genutzt werden.

Connected Standby

Mit Windows 8 führt Microsoft auch einen neuen Stromsparmodus ein: Connected Standby. In diesem Modus hat das System eine extrem geringe Leistungsaufnahme, lediglich gelegentlich steigt sie für einen kurzen Moment leicht an. So soll dafür gesorgt werden, dass die Apps immer auf dem aktuellen Stand sind und nicht erst aktualisiert werden müssen, wenn das System wieder genutzt wird.

Immer optimal verbunden

Windows 8 verfügt über ein Icon, das die Netzwerkqualität anzeigt. Dahinter verbirgt sich eine Übersicht aller drahtlosen Verbindungen, die WLAN und WWAN umfasst. Windows nutzt immer die beste Verbindung. Eine Gigabit-Ethernet-Verbindung wird in aller Regel einer WLAN-Verbindung vorgezogen und diese ist meist besser als der Internetzugang über das Mobilfunknetz. Dabei wird automatisch umgeschaltet, beispielsweise wenn der Nutzer aus dem Haus und damit aus der Reichweite seines WLANs geht. Der Nutzer aber soll davon nichts mitbekommen, das Umschalten soll transparent erfolgen.

Nach Volumen abgerechnete Mobilfunkverträge ("Metered Network") werden besonders behandelt: So werden bestimmte Datenübertragungen wie das Herunterladen von Updates im Hintergrund automatisch ausgesetzt, wenn nur eine solche Verbindung besteht. Auch Apps können darauf reagieren und beispielsweise Bilder in verringerter Auflösung anzeigen, um weniger Daten zu übertragen.

Task-Manager aufgebohrt

Deutlich überarbeitet wurde der Task-Manager. In einer erweiterten Ansicht zeigt er umfangreiche Details zum Systemzustand: So gibt es tabellarische Übersichten zur CPU-Auslastung, zur Speichernutzung, dem verwenden Plattenplatz und den Netzwerkressourcen für jede App, in denen farblich hervorgehoben wird, wo der Ressourcenbedarf besonders hoch ist. Zudem gibt es eine grafische Darstellung der Leistung. Und per Rechtsklick auf einen Prozess kann dieser in Bing nachgeschlagen werden.

Unter App History zeigt der Task-Manager an, welche Apps in der Vergangenheit welche Ressourcen beansprucht haben. So soll erkennbar werden, welche App dafür verantwortlich ist, dass der Akku schneller leer ist als gedacht. Zudem wird angezeigt, welchen Traffic eine App über ein "Metered Network" abgewickelt hat. Außerdem sind pausierte Apps im Task-Manager erkennbar.

Neue Klassentreiber

Mit neuen Klassentreibern will Microsoft die Nutzung von Zusatzhardware vereinfachen. Diese Klassentreiber decken eine Vielzahl von Geräten einer Kategorie ab, so dass keine zusätzlichen Treiber installiert werden müssen. Unter anderem gibt es einen neuen Klassentreiber für WWAN-Devices, also Mobilfunkmodems - sowohl solche in Form eines USB-Dongle als auch die in Notebooks und Tablets integrierten.

Zudem gibt es einen neuen Klassentreiber für USB-3.0-Storage und einen HID-Treiber für diverse Sensoren die Licht, Temperatur, Druck, Ladung und Bewegung auswerten. Hinzu kommt ein Klassentreiber für Drucker, der rund 70 Prozent aller mit Windows 7 genutzten Drucker abdecken und sicherstellen soll, dass gedruckt werden kann. Für erweiterte Funktionen können dann entsprechende Device-Apps installiert werden.

 Maus und Tastatur haben eine ZukunftWindows to Go 
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