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Die wichtigste App in Windows 8

Die wichtigste App, die Microsoft nach Ansicht von Jensen Harris für Windows 8 entwickelt hat, ist der Internet Explorer 10. Der IE folgt dem Metro-Stil, nimmt das ganze Display ein und versteckt das Browser-Chrome. Mit Kneif- und Spreizgesten kann auch hier gezoomt werden. Das von iOS und Android bekannte Doppeltippen, um einen Bereich zu vergrößern, unterstützt Microsofts Browser derzeit nicht.

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Die Bedienelemente zeigt der Browser erst, wenn von oben oder unten ins Bild gewischt wird. Das gilt für alle Metro-Apps. Die URL-Zeile findet sich unten, die Tabs in Form kleiner Vorschaubilder oben. Wird ein neues Tab geöffnet, zeigt der IE links häufig benutzte Seiten, rechts die angepinnten. Wird dann in die URL-Zeile etwas eingegeben, filtert der Browser die entsprechenden Kacheln und zeigt nur solche an, die zur Eingabe passen. Hinzu kommt eine Bing-Kachel, um die Eingaben direkt in Microsofts Suchmaschine nachzuschlagen.

Kontrakte verbinden

Damit unterschiedliche Apps reibungslos zusammenarbeiten, ohne dass sie speziell aufeinander abgestimmt werden, führt Microsoft sogenannte Kontrakte (englisch Contracts) ein. Darüber realisiert Microsoft zum Beispiel die Sharing- und Suchfunktion. Eine App, die den Such-Kontrakt implementiert, erscheint in der Liste der Apps, wenn die Suche aufgerufen wird. Und Apps, die den Sharing-Kontrakt integrieren, können miteinander Inhalte austauschen. Das Ganze erinnert an die von Mozilla und Google vorgestellten Web Intents.

Auch Kontaktinformationen können über solche Kontrakte ausgetauscht werden. Werden Inhalte mit Personen geteilt, merkt sich Windows 8 dies und zeigt die Personen beim nächsten Mal unter "Frequent" als potenzielle Tauschpartner an. Ein Tippen genügt, um über die gleiche App mit dieser Person wieder Inhalte auszutauschen. Sollen Apps dabei nicht auftauchen, kann dies in den Einstellungen geregelt werden.

Jedem Gerät seine App

Sogenannte Device-Apps lassen sich für Geräte hinterlegen, beispielsweise, um spezielle Funktionen eines Druckers zugänglich zu machen. Doch Device-Apps sind nicht auf Drucker beschränkt, jedes Gerät kann sie verwenden. Microsoft zeigte das mit einer Device-App für einen HP-Drucker, die im Metro-Stil umgesetzt wurde.

Letztendlich soll so eine Welt miteinander verbundener Apps entstehen. Microsoft verspricht ein Nutzungserlebnis, wie es auf keiner anderen Plattform zu finden ist.

Tippen vereinfacht

Die Eingabe auf Touchgeräten will Microsoft auf unterschiedliche Art und Weise vereinfachen. Dazu gibt es neben der normalen virtuellen Tastatur eine zweigeteilte, um mit beiden Daumen zu tippen, und eine integrierte Handschrifterkennung. Wer will, kann das System auch per Stift bedienen.

Hinzu kommt eine automatische Vervollständigung und Rechtschreibkorrektur, die stark an iOS und Android erinnert. Bei der Eingabe schlägt Windows 8 passende Wörter vor, die angeklickt oder durch Betätigen der Leertaste genutzt werden können. Allerdings kann Windows 8 auch mehrere Schreibweisen vorschlagen.

Auch für Menschen mit Behinderung soll Windows 8 gut geeignet sein. Das Tastaturlayout soll sich je nach eingestellter Sprache anpassen.

 Konsistentes UI statt verschiedener ModiMaus und Tastatur haben eine Zukunft 
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joogile 24. Okt 2013

Aber hallo wer wird denn gleich in die Luft gehen. Bei W95 war das gleich Theater und...

FakeLikeYou 27. Okt 2012

Hallo, meine Apps lassen sich in der Metro-Oberfläche nicht öffnen. Es erscheint kurz das...

Schnapsbrenner 29. Feb 2012

So oft, wie ich bisher schon abgehasst habe auf jeden Fall! :D

Markus199 24. Sep 2011

...und nennt sich "Clickto" Das macht genau das, was hier im Artikel beschrieben wird, es...

heinrichwitt1961 18. Sep 2011

Ich sehe noch nicht, daß sich Touchscreens fürn Desktop-Bereich so schnell durchsetzen...


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