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Konsistentes UI statt verschiedener Modi

Microsoft verzichtet bewusst auf verschiedene Modi, wie sie andere für touchoptimierte Betriebssysteme verwenden, um zum Beispiel Icons zu verschieben. In Windows 8 gibt es also keinen speziellen Bearbeitungsmodus, um das User Interface (UI) anzupassen, und es muss nicht besonders lange auf ein Icon getippt werden, um in einen solchen Modus zu wechseln. Stattdessen werden die Kacheln einfach leicht nach unten geschoben. Windows 8 blendet dann eine sogenannte App-Bar ein, die zusätzliche Bedienelemente enthält, darunter auch Schaltflächen, um die Kacheln kleiner oder größer zu machen. Zudem können Kacheln hier angepinnt oder gelöst werden.

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Wer eine Kachel verschieben will, "greift" sie und verschiebt sie mit dem Finger. Soll eine Kachel über mehrere Bildschirme verschoben werden, ist das mit einem Finger etwas mühsam, funktioniert aber. Einfacher wird das per Multitouch: Mit einem Finger wird die Kachel aus der Position geschoben und festgehalten, mit einem anderen schnell horizontal gescrollt. Will der Nutzer die Aktion abbrechen, schiebt er die Kachel einfach nach unten aus dem Bildschirm.

Semantic Zoom

Das Scrollen auf dem Startbildschirm war in den gezeigten Demos beeindruckend schnell. Doch Microsoft hat sich zur Navigation in sehr langen Listen etwas Neues ausgedacht: "Semantic Zoom". Mit den üblichen Spreiz- und Kneifgesten (Pinch and Zoom) kann die Darstellung der Kacheln verkleinert werden, bis alle Kacheln nebeneinander auf einen Bildschirm passen. In dieser semantischen Zoom-Ansicht können dann ganze Gruppen von Kacheln verschoben werden. Das geht sehr flott. Zudem können Gruppen einfach umbenannt werden.

Apps im neuen Metro-Stil

Metro-Apps laufen immer im Vollbild, Microsoft verzichtet auf jegliches Chrome - der Applikation stehen also alle Pixel des Displays zur Verfügung. Und was auf dem Startscreen funktioniert, das geht auch in den Metro-Apps, beispielsweise der semantische Zoom. Mit diesem einheitlichen Konzept will Microsoft die Bedienung vereinfachen, Nutzer sollen sich immer gleich zurechtfinden.

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  • Die Taskleiste funktioniert unter Windows 8 von Haus aus mit mehreren Bildschirmen.
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Wie auf der Startseite können auch in der News-App Kacheln mit einem Wisch nach unten markiert werden, in diesem Fall allerdings auch mehrere. Mit einem Klick auf Magazinify erzeugt die App dann eine magazinartige Übersicht über die ausgewählten Nachrichten, durch die horizontal gescrollt werden kann. Dieses Konzept der Mehrfachauswahl kann einfach in Metro-Apps integriert werden.

Charms

Ein wesentlicher Bestandteil des Metro-UI sind die sogenannten Charms, fünf Funktionen, die Windows 8 anzeigt, wenn vom rechten Rand in den Bildschirm gewischt wird: Search, Share, Start, Devices und Settings. Zugleich blendet Windows 8 unten links die Uhrzeit, den Netzwerkstatus und den Ladezustand des Akkus ein.

"Search" ist eine integrierte Suche. Wird hier ein Suchbegriff eingegeben, sucht Windows 8 den String in Apps, in den Einstellungen und Dateien und zeigt an, wie viele Treffer jeweils vorliegen. Darunter findet sich eine Liste der Apps, die ihrerseits eine Suchfunktion bereitstellen. So kann der Suchbegriff beispielsweise in Bing oder Twitter nachgeschlagen werden. Das ist auch einfacher, denn um einen Begriff zu suchen, genügt es, auf dem Startscreen drauflos zu tippen, vorausgesetzt, es ist eine Tastatur angeschlossen. Dabei kann jede App ihr eigenes User Interface darstellen.

"Share" ermöglicht es, beliebige Inhalte mit anderen Applikationen zu teilen. Das können URLs sein, die in Twitter oder Facebook mit Freunden geteilt werden sollen, aber auch ganz andere komplexe Inhalte, die zwischen Applikationen ausgetauscht werden sollen. Microsoft beschreibt die Share-Funktion als eine Weiterentwicklung der Zwischenablage. Auch hier gilt: Für das genutzte UI ist die App verantwortlich.

Mit "Start" wird der Startbildschirm aufgerufen, was aber auch über die Windows-Taste möglich ist. "Devices" zeigt eine Übersicht der kontextrelevanten Geräte und über "Settings" können Einstellungen der jeweiligen App aufgerufen werden, die Microsoft ebenfalls vereinheitlicht hat.

Leider funktioniert das Aufrufen der Charms nicht immer zuverlässig, immer wieder passierte es im Test, dass stattdessen ein Klick registriert und die am rechten Rand befindliche App-Kachel oder ein Link im Browser aufgerufen wurde. Das kann am frühen Stadium von Windows 8, dem Testgerät oder am Nutzer gelegen haben.

Multitasking und App-Wechsel

Um zwischen Apps zu wechseln, wird von links in den Bildschirm gewischt. Das funktionierte im Test zuverlässiger als das Wischen von rechts. Stoppt die Wischbewegung ab, wird nicht die App gewechselt, sondern die von links hineingewischte App neben der aktuellen App dargestellt. Die neue App nimmt etwa ein Viertel des Bildschirms ein. Wird der Trenner zwischen den beiden Apps verschoben, bekommt die andere App den Großteil des Bildschirms. Wird der Trenner ganz aus dem Bildschirm geschoben, erhält eine App wieder allein den ganzen Bildschirm. So lassen sich neben einem Video beispielsweise aktuelle Tweets darstellen.

Windows sei immer gut im Multitasking gewesen, zumindest seit Windows 95, sagte Harris, was wie eine Spitze gegen Apple klang, beherrschte iOS doch nur eingeschränkt Multitasking. Dabei nutzt Microsoft allerdings einen ähnlichen Ansatz wie Apple, um für lange Akkulaufzeit zu sorgen: Metro-Apps werden nach Möglichkeit pausiert (suspended) und vom Betriebssystem mit Nachrichten versorgt. Microsoft nennt dies Windows Push Notification Service (WNS). Über einen entsprechenden Kontrakt können Apps zudem Hintergrundressourcen anfordern, so dass ein Musikplayer auch im Hintergrund weiterlaufen kann.

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 Schneller Start in die Metro-OberflächeDie wichtigste App in Windows 8 
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jellymann 09. Aug 2018

Hintergrund-Apps auf Android stoppen So gehts Android-Version updaten Falls...

FakeLikeYou 27. Okt 2012

Hallo, meine Apps lassen sich in der Metro-Oberfläche nicht öffnen. Es erscheint kurz das...

Schnapsbrenner 29. Feb 2012

So oft, wie ich bisher schon abgehasst habe auf jeden Fall! :D

Markus199 24. Sep 2011

...und nennt sich "Clickto" Das macht genau das, was hier im Artikel beschrieben wird, es...

heinrichwitt1961 18. Sep 2011

Ich sehe noch nicht, daß sich Touchscreens fürn Desktop-Bereich so schnell durchsetzen...


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