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Tablets und Smartphones als Herausforderung

IGM: Mittelfristig müssen Sie sich aber auch der iOS- und Android-Herausforderung stellen. Und die Bedeutung des digitalen Downloads nimmt zu.

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Bassendowski: Smartphones sind kein Damoklesschwert über dem Retail-Geschäft, sie verbreitern ja zunächst einmal das Angebot. Solange die Leute "Angry Birds" auf ihren iPhones spielen, wird es noch sehr lange klassische Systeme wie Playstation geben. Der Markt lebt davon, dass es verschiedene Geschmäcker gibt. Wenn mehr Leute Smartphone-Spiele nutzen, dann wird der Gesamtumsatz wachsen. Die Vielfalt zum Beispiel bei der Bewegungssteuerung führt zu Wachstum. Bei Wii hat man eher einen Casual-Ansatz, während Move präzise Bewegungen ermöglicht, etwa beim Tennisspiel.

Kaltner: Microsoft ist da dual aufgestellt. Wir werden auch in fünf Jahren noch klassische Produkte in Verkaufsverpackungen anbieten. Wir reden mit unseren Vertriebs- und Handelspartnern über die digitale Distribution. Alle Spiele sollen zusätzlich im digitalen Download verfügbar sein. Das ist ein additives Geschäft, wir haben im Xbox-live-Segment das Prinzip der Punktekarte. Die Punkte kann ich via Xbox live erwerben oder im Handel. Ich glaube, dass es wichtig ist, den stationären Handel am digitalen Vertrieb teilhaben zu lassen. Und ich weiß von den Angeboten der Wettbewerber, dass sie dort nicht partizipieren lassen. Microsoft sagt aber dem Handel: Du bist Teil der Vermarktungskette, und das fördert die geschäftliche Verbindung.

Fakesch: Wir sind so aufgestellt, dass wir schnell reagieren können, wenn sich der Bedarf an digitalen Downloads sprunghaft verändern sollte. Auf Wii und Nintendo 3DS finden Sie bereits mittels WiiWare, DSi Shop, EShop und Virtual Console die Möglichkeit, Spiele direkt auf das Gerät herunter zu laden. Ich glaube, dass mittelfristig der Markt durch die wachsende Nachfrage nach Apps, Download-Spielen und In-Game-Verkäufe wachsen wird - denn digitales Spielen wird zur Selbstverständlichkeit.

"In Europa hat sich das Thema 3D noch nicht durchgesetzt"

IGM: Verändert sich dadurch nicht das Preisgefüge? Von "Uncharted" etwa gibt's einen iOS-Klon namens Backstab, der spielt sich so ähnlich und kostet läppische 5,49 Euro.

Bassendowski: Sie dürfen ja eines nicht vergessen: "Uncharted" ist ein Multimillionen-Franchise, die Investitionen gehen in die zweistelligen Millionen-Beträge. Wenn Smartphone-Hersteller ein Spiel für wenige Euro verkaufen, dann kann man nicht davon ausgehen, dass hier große Millionenbeträge investiert wurden, sonst lohnte sich das ja nicht. Das Business-Modell ist ein ganz anderes, selbst wenn es grob in die gleiche Richtung geht.

Fakesch: Ich glaube zudem, dass der Spieler abschätzen kann, wie viel Liebe und Energie in ein Spiel hinein gesteckt wurde und dass unsere großen Mario- und Zelda-Spiele ihren Preis wert sind. Wenn ein Spiel gut gemacht ist, dann gibt man gern einen höheren Preis aus. Die Apps für ein paar Euro haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung, doch hier wird eher der Casual-Spieler angesprochen. [von Peter Kusenberg/IGM. Der Artikel erschien zuerst in der IGM-Ausgabe 11/2011, die bei Golem.de kostenlos im PDF-Format zum Download angeboten wird und sich an den Spielehandel richtet.]

 Bewährte Spielkonzepte kehren zurück
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tunnelblick 07. Dez 2011

na klar - mit dem berühmten xbox360-emulator :D du bist ja ein knaller. aber immerhin...

Paykz0r 18. Sep 2011

Ich kann mir auch vorstellen das es einfach mal irgend welche Guidlines von Sony sind...

zilti 17. Sep 2011

Yeah! Zeit für SEGA, wiedereinmal den Markt aufzumischen! *träum

zilti 17. Sep 2011

7 Spiele, ich muss doch schon sehr bitten ;)

Trollversteher 15. Sep 2011

Ich würde ja nichtmal 600 Euro für eine PS 4 bezahlen (so es sie denn eines Tages geben...


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