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Postgresql 9.1 erschienen

Das Postgresql-Entwicklerteam hat die Datenbank Postgresql 9.1 veröffentlicht. Die Entwickler haben dabei auch Benutzerwünsche umgesetzt, darunter eine synchrone Replikation.

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Postgresql 9.1 erhält die synchrone Replikation.
Postgresql 9.1 erhält die synchrone Replikation. (Bild: Postgresql)

Mit Postgresql 9.1 ist erstmals die Möglichkeit einer synchronen Replikation vorhanden. Dabei wird eine Transaktion vom Master erst dann abgeschlossen, wenn sie mindestens auf einem Slave angekommen ist. Das soll einen Datenverlust verhindern, falls ein Master abstürzt, noch bevor ein Slave die Daten erhalten hat. Gegenüber der bisher vorhandenen asynchronen Replikation verringert sich jedoch die Schreibgeschwindigkeit.

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Die Serializable Snapshot Isolation emuliert eine serielle Ausführung von Transaktionen. Damit sollen parallel ausgeführte Transaktionen zu keinem anderen Ergebnis kommen als seriell ausgeführte. Ebenfalls neu ist die Option Unlogged beim Erstellen einer Tabelle. Der Inhalt solcher "Unlogged Tables" wird nicht in einem Write-Ahead-Log erfasst. Dies führt wiederum zu einem Geschwindigkeitszuwachs, aber auch zu einem potenziellen Datenverlust bei einem Absturz.

Bessere Unterstützung für Fremdsprachen

Weiterhin ist die Kollation nicht mehr einzigartig für eine Datenbank, sondern die Sortierreihenfolge kann individuell für jede Datenbank, Tabelle oder Spalte festgelegt werden. Damit soll die Unterstützung für verschiedene Sprachen ausgebaut werden. Mit der neuen Version können Datenbankobjekten Security Label verpasst werden und die Datenbank arbeitet mit dem Framework SELinux zusammen. Darüber hinaus unterstützen GIST-Indizes das K-Nearest-Neighbor Indexing.

Ein Wiki erklärt alle Änderungen in Postgresql 9.1. Binärpakete stehen für FreeBSD, Linux, Mac OS X, Solaris und Windows bereit. Auf der Downloadseite gibt es auch den Sourcecode der Datenbank.



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