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Serverkühlung

Google eröffnet Rechenzentrum im kalten Hamina

Google hat sein neues europäisches Rechenzentrum in Finnland eröffnet. Grund für die Ansiedlung ist die Kälte. Facebook soll im schwedischen Luleå, wo die jährliche Durchschnittstemperatur 2 Grad Celsius beträgt, ein Rechenzentrum planen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fischer am Finnischen Meerbusen
Fischer am Finnischen Meerbusen (Bild: Sergej Nemanow/GNU Free Documentation License)

Google hat am Wochenende sein neues Rechenzentrum in Hamina im Südosten Finnlands eröffnet. Wirtschaftsminister Jyri Häkämies war bei der Eröffnung anwesend, berichtet Yleisradio, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Finnlands. 50 Menschen werden in dem Datenzentrum arbeiten. Google hat die ehemalige Papierfabrik, in der Anfang 2008 noch 450 Menschen beschäftigt waren, im Februar 2009 für 40 Millionen Euro gekauft.

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Wie das Wall Street Journal berichtet, hat der Bau des Rechenzentrums inklusive des Kaufs des Gebäudes 273 Millionen US-Dollar gekostet. Wichtigster Grund für die Ansiedlung war das kalte Klima in der Hafenstadt Hamina. Gekühlt werden die Server in Hamina mit Seewasser. "Beim Bau eines Rechenzentrums gibt es eine ganze Reihe von Kostenpositionen. Dazu gehören die Ausgaben für Land, das eigentliche Gebäude und die Serverausstattung. Aber der wichtigste Punkt in den letzten Jahren sind die Kosten für die Kühlung der Server", sagte Al Verney, Sprecher bei Google Benelux, dem Wall Street Journal.

Google benötigte 2010 für den Betrieb seiner Rechenzentren rund 2,26 Terawattstunden elektrische Energie, das meiste davon für Rechenzentren zur Kühlung der Server. 2,26 Terawattstunden entsprechen dem Jahresverbrauch von 200.000 US-Haushalten. Am weltweiten Energieverbrauch haben Rechenzentren bereits einen Anteil von 1,5 Prozent. Die Tendenz ist stark steigend.

Hamina wird durch das kalte Meerwasser und die niedrigen Lufttemperaturen eines der energieeffizientesten Google-Rechenzentren sein. Google hat ein Seewasserkühlsystem der Papierfabrik in seinem Tunnelsystemen wiederhergestellt. "Wir haben uns entschlossen, auf dem Gelände so viel Infrastruktur wie möglich wiederzuverwenden und wir konnten diese Wassertunnel gut brauchen", sagte Verney.

An der Nordostküste des Nachbarlandes Schweden soll Facebook den Bau eines Rechenzentrums planen. In der Stadt Luleå beträgt die jährliche Durchschnittstemperatur 2 Grad Celsius. Das Rechenzentrum soll 3 bis 5 Milliarden schwedische Kronen (454 bis 758 Millionen US-Dollar) kosten.



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jepper 14. Sep 2011

Mal eine andere Betrachtung: Ein grossflächiger Heizkörper (z.B. Bodenheizung in...

Martin F. 13. Sep 2011

Mit 20 °C warmem Wasser kann man immerhin theoretisch ein 19 °C kühles Zimmer noch...

berritorre 13. Sep 2011

- Fehlende Infrastruktur? -- Strom -- Ersatzteile -- Netzanbindung - Fehlendes...

DaScorp 12. Sep 2011

Paul!!! ...

Seasdfgas 12. Sep 2011

ich würd da arbeiten. ist ja nicht so, als ob google für die paar mille nicht alle räume...


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