IDF 2011

Intel will Berge versetzen

IDF

In San Francisco startet am 13. September 2011 das Intel Developer Forum (IDF). Im Zentrum wird die nächste Architektur "Ivy Bridge" stehen, aber auch neue Ultrabooks werden erwartet.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Moscone Center in San Francisco
Das Moscone Center in San Francisco (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Zwei Tage vor dem Beginn der diesjährigen US-Ausgabe von Intels Großveranstaltung IDF ist dem Moscone Center in San Francisco von außen nicht anzusehen, dass in seinem Inneren noch das übliche Chaos vor einer Messe tobt. Das gilt jedoch nur für den Ausstellungsbereich Technology Showcase, denn das IDF ist weit mehr als eine Messe.

  • Nicht nur Sprichwort, sondern auch eine Anspielung auf Star Trek (Bilder: Nico Ernst/Golem.de)
  • Versetzt Berge - Intels Aufruf an Entwickler
  • Ein weiterer Intel-Slogan
  • Dekoriert ist das Moscone schon, nur das Konferenzprogramm auf den Bildschirmen fehlt noch.
  • Daniel Pohl von den Intel Labs ist einer der ersten Entwickler vor Ort.
Versetzt Berge - Intels Aufruf an Entwickler
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Was 1997 als Konferenz für einige Hundert Softwareentwickler begann, ist inzwischen mit Tausenden Besuchern aus aller Welt eine der wichtigsten Veranstaltungen der IT-Branche. Die Fachvorträge für Ingenieure nehmen weiterhin den breitesten Raum ein, am meisten Aufmerksamkeit erregen jedoch die Ankündigungen von neuen Produkten und Strategien. So ist das IDF, der Legende nach von Intels ehemaligem CTO Pat Gelsinger als Gegengewicht zu Microsofts inzwischen eingestellter Konferenz Winhec erfunden, nun vor allem eine Marketingveranstaltung. Microsoft hält übrigens gleichzeitig rund 650 Kilometer entfernt im kalifornischen Anaheim seinen Nachfolger von Winhec und PDC ab. Die Konferenz heißt Build Windows, dort soll Windows 8 offiziell vorgestellt werden.

Nach einem Einführungstag für die Presse mit Vorstellungen aus der Wissenschaft wird Intel-Chef Paul Otellini das IDF 2011 eröffnen. Ganz allgemein lautet das Thema "Evolution of Computing". Dass Otellini diese Weiterentwicklung vor allem der für 2012 erwarteten Architektur Ivy Bridge zuschreiben wird, gilt als ausgemacht.

Wesentlich konkreter will am zweiten Tag des IDF Intels PC-Chef Mooly Eden werden. Das Thema seiner Keynote-Ansprache lautet schlicht "Ultrabooks". Mit dieser von Intel selbst so bezeichneten Kategorie von Notebooks unter 1.000 US-Dollar, für die es wenig Gewicht, aber hohe Rechenleistung geben soll, will der Chiphersteller den boomenden Tablets einen hausgemachten Trend entgegensetzen. Spannend ist vor allem, ob Eden auf dem IDF mehr Geräte als die vier schon auf der Ifa gezeigten Ultrabooks von Acer, Asus, Lenovo und Toshiba vorweisen kann.

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Den dritten Tag des IDF beschließt traditionell die Forschungsrede von Intels jetzigem CTO Justin Rattner. Was er sich unter "Future Technologies" vorstellt, ist stets ein gut gehütetes Geheimnis. Von neuen Taktfrequenzrekorden bis zum Strom ohne Kabel ist dabei alles möglich. Zwischen diesen drei Keynotes gibt es zahlreiche weitere Vorträge, unter anderem zu Intels 22-Nanometer-Technik, die mit Ivy Bridge eingeführt wird. Ebenfalls auf dem Programm: Neuigkeiten zur letzthin etwas ins Stocken geratenen Weiterentwicklung der Atom-Prozessoren. Sie finden sich immer noch kaum in Tablets und gar nicht in Smartphones. Intel will das endlich ändern.

Dazu ist nach aktueller Marktlage wohl ein Wunder nötig, wie es die Versetzung eines Berges wäre. Das weiß offenbar auch Intel, denn einer der Slogans der Konferenz an der Außenfassade des Moscone-Centers lautet: "Move Mountains". Das ist nicht als Versprechen für besonderen Glauben an Intel-Produkte formuliert, sondern im Imperativ, und damit als Aufforderung an die Entwickler zu verstehen.

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