Verlustzone: LG Electronics streicht Jobs in Mobiltelefonsparte zusammen
LG Electronics hat 30 Prozent seiner Beschäftigten in seiner Mobiltelefonsparte im Ausland abgebaut. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Korea Economic Daily(öffnet im neuen Fenster) . Auch in Südkorea sei ein Stellenabbau in dem Bereich mit ähnlichem Volumen geplant. Die Arbeitsplätze würden bei Marketing und Einkauf gestrichen. Auch einzelne Niederlassungen sollen geschlossen werden.
LG Electronics, der drittgrößte Mobiltelefonhersteller der Welt , schreibt seit fünf aufeinanderfolgenden Quartalen in dem Bereich Verluste.
"Wir sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die Leistung unseres Mobiltelefongeschäfts zu verbessern, es wurde aber keine Entscheidung zu einem Stellenabbau getroffen" , kommentierte ein LG-Sprecher.
Absatzziele mussten gesenkt werden
Unlängst hatte LG Electronics unter dem Druck der Konkurrenten Apple, Samsung und HTC seine Absatzziele für Smartphones von 30 Millionen auf 24 Millionen korrigiert.
Im September 2010 hatte sich LG Electronics kurzfristig von seinem Vorstandsvorsitzenden getrennt . Nam Yong habe schwere Managementfehler zu verantworten, die zu Verlusten in der Handysparte geführt hätten. Der Führungsposten ging mit Koo Bon-joon an ein Mitglied aus der Gründerfamilie.
Auf der Ifa 2011 zeigte der Hersteller das Smartphone LG E730 Optimus Sol . Das Optimus Sol ist mit einem 3,8-Zoll-OLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln ausgestattet. Für Fotoschnappschüsse und Videoaufnahmen gibt es eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus auf der Gehäuserückseite. Auf der Vorderseite steht für Videokonferenzen eine VGA-Kamera zur Verfügung. Auf dem Optimus Net läuft Android 2.3 alias Gingerbread mit der LG-Oberfläche Optimus UI in der Version 2.0.
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