Do Not Track: Immer mehr Firefox-Nutzer mit aktivem DNT
Laut Mozillas Statistiken(öffnet im neuen Fenster) haben bisher fast fünf Prozent der Firefox-Nutzer Do Not Track (DNT) aktiviert. Andere Webseitenbetreiber haben Mozilla zufolge ein bis drei Prozent mehr gezählt. Jeden Tag sollen derzeit 0,01 Prozent zusätzliche Nutzer DNT aktivieren. Der Browser informiert bei aktiviertem DNT dann die besuchte Webseite, dass der Nutzer nicht durch Werbung oder Tracking-Cookies weiterverfolgt werden will, etwa um zu vermeiden, dass Dritte Nutzerprofile anlegen.
Auf Basis der mit kleineren und größeren Webseitenbetreibern gesammelten Erfahrungen mit der DNT-Header-Implementierung hat Mozilla ein DNT-Entwicklerhandbuch im PDF-Format(öffnet im neuen Fenster) und in Webseitenform(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Damit soll es einfacher sein, DNT korrekt zu integrieren. Mozilla zufolge sehen Entwickler in DNT einen großen Vorteil gegenüber oft ineffektiven Cookie-basierten Opt-Out-Verfahren – die Nutzer haben mehr Vertrauen in DNT als in obskure Cookies. DNT-Beispielcode aus den Tutorials(öffnet im neuen Fenster) des "Do Not Track Field Guide" findet sich in einem Zip-Archiv.
DNT wird von den meisten Browserherstellern unterstützt – nicht nur Mozillas Firefox für Desktoprechner und Firefox für Android, auch Microsofts Internet Explorer 9 (IE9) und Apples Safari (seit Lion) unterstützen das Tracking-Opt-Out. Google und Opera unterstützen DNT hingegen weiterhin nicht.
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