Abo
  • Services:

TSMC

Grafikkarten könnten teurer werden - wegen Apple

Weil die 28-Nanometer-Chips so begehrt sind, hat TSMC die Preise erhöht. Ein Großkunde des Halbleiterherstellers soll Apple sein, der einen Großteil der Kapazität bindet. AMD und Nvidia haben das Nachsehen, meinen US-Medien.

Artikel veröffentlicht am ,
Morris Chang, Aufsichtsratschef von TSMC
Morris Chang, Aufsichtsratschef von TSMC (Bild: Nicky Loh/Reuters)

Der meist gut unterrichtete US-Journalist Charlie Demerjian von Semiaccurate will aus nicht genannten Quellen erfahren haben, warum sich derzeit die Vorstellung neuer Grafikkarten verzögert - und warum sie vielleicht teurer als gewohnt werden.

Stellenmarkt
  1. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn
  2. Techem Energy Services GmbH, Bielefeld, Eschborn

Den Berichten zufolge lässt Apple einen Teil seiner Prozessoren für iPhone und iPad bei TSMC fertigen, wie bereits aus anderer Quelle bekanntwurde. Wie andere Unternehmen ohne eigene Halbleiterfabriken ist Apple dabei auf die sogenannten Foundries angewiesen, die fremde Designs herstellen. Die größte Foundry ist TSMC in Taiwan, wo bisher auch alle GPUs von AMD und Nvidia hergestellt werden.

Apple soll laut Semiaccurate große Mengen an 28-Nanometer-Chips bestellt haben. Diese Strukturbreite wird in TSMCs neuem Fertigungsverfahren hergestellt, Serienprodukte damit gibt es noch nicht. Beim Umstieg auf die nächstkleinere Größe sind in der Halbleiterproduktion zudem die Ausbeuten noch gering, was die Chips verteuert.

Erst Apple, dann der ganze Rest

Als Großkunde mit langfristigen Verträgen, wie sie Apple stets abschließt, soll das Unternehmen auch bei TSMC bevorzugt werden, so dass AMD und Nvidia weniger Zuteilungen erhalten. Beide GPU-Hersteller sind mit ihren neuen Architekturen auf 28-Nanometer-Fertigung angewiesen. Parallel zur geringen Verfügbarkeit der Chips soll TSMC auch die Preise für 28-Nanometer-Produkte um 15 bis 25 Prozent angehoben haben.

Falls diese Gerüchte zutreffen, würden sie auch zum Teil erklären, warum sowohl AMD als auch Nvidia sich mit ihrer nächsten Grafikgeneration verspäten. Die nächsten Grafikkarten, Radeon 7000 bei AMD und Kepler bei Nvidia, dürften zudem teurer werden, wenn TSMCs Preispolitik so umgesetzt wird.

Dass der Chiphersteller seine selbst gesetzten Umsatzziele nicht erreichen wird, gab TSMC kürzlich bekannt. Das Unternehmen war für 2011 von einem Wachstum von 20 Prozent ausgegangen, das nicht erreicht werden soll. Da käme eine Preiserhöhung bei den besonders begehrten 28-Nanometer-Produkten gerade recht.

Welche Apple-Chips TSMC herstellt, weiß im Übrigen auch Semiaccurate nicht. Auf dem bisherigen Dual-Core A5 des iPad 2 sollen sie basieren - ob das dann auch schon der Prozessor des bald erwarteten iPhone 5 sein wird, steht aber nicht fest.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (nur für Prime-Mitglieder)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Factum 13. Sep 2011

ich finde du hast absolut recht!! Des weiter find ich.. das diese ganzen lächerlichen...

Factum 13. Sep 2011

..wie die kleinen kinder.. Für ein Apple device zahlt man n guten preis für den "namen...

spanther 12. Sep 2011

Jup! Die meisten informieren sich nicht selbstständig, sondern lassen sich berieseln.

Abseus 12. Sep 2011

Ich hab noch nie so einen Schwachsinn gehört...

GodsBoss 12. Sep 2011

Das ist doch schon im Artikel.


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /