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Mit Google auf Kneipentour

Google hat das Unternehmen Zagat Survey gekauft, das Restaurantführer in Buchform herausgibt. Die Webplattform ist kostenpflichtig und soll irgendwie mit Google Places verschmolzen werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Tim und Nina Zagat im Jahr 2007
Tim und Nina Zagat im Jahr 2007 (Bild: Kim Kyung Hoon/Reuters)

Google will Zagat, eine Plattform für Restaurantempfehlungen, kaufen. Das gaben die Unternehmen bekannt. Zu den finanziellen Konditionen der Übernahme wurden keine Angaben gemacht. Wie das Blog der New York Times Dealbook aus informierten Kreisen berichtet, soll der Kaufpreis bei 100 Millionen US-Dollar bis 200 Millionen US-Dollar liegen.

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Der Restaurantführer Zagat Survey wurde 1979 von Tim und Nina Zagat gegründet und basiert auf den Empfehlungen von Besuchern. Neben Restaurantbesprechungen gibt es auch Erfahrungsberichte zu Hotels, Einkaufzentren, Zoos, Musik, Filmen, Theatern und Fluglinien, die in Buchform, als Software und als kostenpflichtiges Abonnement erhältlich sind. Die Jahresmitgliedschaft kostet 24,95 US-Dollar. Seit 2000 hält der Finanzinvestor General Atlantic ein Drittel an dem Unternehmen Zagat Survey.

"Es gibt so viele, die sich die Frage stellen, wohin sie gehen können, wo sie ihre Zeit verbringen sollten, deshalb ist es wichtig, hier genaue Informationen anbieten zu können und darum konzentrieren wir uns auf Rezensionen", sagte Google Vice President Marissa Mayer. Zagat-Bewertungen sollen die Kritiken in Google Places ergänzen. Die Zagat-Internetplattform bleibe erst einmal kostenpflichtig. "Ich denke, Marissa braucht ein wenig Zeit, darüber nachzudenken", sagte Tim Zagat über die Perspektive von Zagat im Google-Konzern.

Vor zwei Jahren hatte Google versucht, Yelp, den stärksten Onlinekonkurrenten Zagats, für 500 Millionen US-Dollar zu kaufen. 2010 stellte Google Places vor, doch der Dienst verzeichnet nicht so viele Tipps wie Yelp. Yelp.com bietet eine lokale Suche und ein soziales Netzwerk, in dem Menschen Bewertungen zu Firmen und Geschäften in ihrer Region lesen und schreiben können.

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Threat-Anzeiger 09. Sep 2011

Der Sinn von googles marketingstrategie war schon immer, dem Nutzer die Produkte nicht...


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