.xxx

Prominente blockieren ihre Namen für Pornodomain

Angelina Jolie und Barack Obama haben ihren Namen für die .xxx-Domain sperren lassen. Sie wollen nicht mit dem Adressraum für Pornografie in Verbindung gebracht werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Angelina Jolie im Juli 2011
Angelina Jolie im Juli 2011 (Bild: Elvis Barukcic/AFP/Getty Images)

Über 4.000 Prominente haben ihren Namen für die .xxx-Domain sperren lassen. Das berichtet der britische Guardian. Unter den bekannten Persönlichkeiten sind die Schauspielerin Angelina Jolie, die Sängerin Beyoncé Knowles, der Unternehmer Donald Trump und bekannte Politiker. Stuart Lawley, Chef des Domainverwalters ICM Registry, erklärte dem Guardian, dass auch der US-Präsident und der amtierende und frühere britische Premierminister ihre Namen sperren ließen. "Das schließt David Cameron, Tony Blair und Margaret Thatcher ein", sagte Lawley.

Während der Sunrise-Periode können auch Unternehmen ihre Marken und geschützten Namen als .xxx-Domain beanspruchen oder sperren lassen. Dabei fällt eine einmalige Gebühr bei den akkreditierten Domainregistraren an. 15.000 Domainnamen wurden in Absprache mit Regierungen und Kinderschutzorganisationen gesperrt, erklärte Lawley.

Die Sunrise-Periode für den Namensraum begann am 7. September 2011 und endet nach 50 Tagen am 28. Oktober 2011. Die sponsored Top-Level-Domain (sTLD) ist Unternehmen der Erotikbranche vorbehalten. Nach der Sunrise-Periode folgt eine 14-tägige Landrush-Periode. Während dieser Zeit können Unternehmen der Erotikbranche bevorzugt noch verfügbare .xxx-Adressen registrieren. Danach ist die .xxx-Domain allgemein verfügbar.

Rund 1.500 .xxx-Domains seien bereits 35 Pornounternehmen zugeteilt worden, sagte Lawley. Seine Firma hat einen elfjährigen Rechtsstreit geführt, der 6 Millionen US-Dollar gekostet hat, um im vergangenen Jahr schließlich die Zulassung von der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (Icann) zu bekommen.

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