Techcrunch

Michael Arrington fliegt raus

Für Techcrunch-Gründer Michael Arrington wird sein Aufstand gegen den neuen Eigner AOL offenbar zum Verhängnis. Fortune hat erfahren, dass sich das Unternehmen von ihm trennen will.

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Michael Arrington beim Techcrunch Disrupt New York im Mai 2011
Michael Arrington beim Techcrunch Disrupt New York im Mai 2011 (Bild: Joe Corrigan/Getty Images for AOL)

Das AOL-Management will sich von Techcrunch-Gründer Michael Arrington trennen, wie Fortune aus ungenannter Quelle erfahren haben will. Arrington hatte AOL öffentlich vor die Wahl gestellt, Techcrunch entweder mehr redaktionelle Unabhängigkeit zu erlauben oder ihm sein Startup-Blog zurückzuverkaufen. Andernfalls werde er nicht mehr für Techcrunch arbeiten.

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Bereits zuvor hatte es Streit gegeben: Arrington hatte die Gründung eines Risikokapitalfonds geplant, um in Unternehmen zu investieren, über die Techcrunch schreibt. Daraufhin hatte seine Vorgesetzte Arianna Huffington verkündet, dass Arrington zurückgetreten sei und nicht mehr als Autor bezahlt werde. Sie soll nicht über die Crunchfund-Pläne informiert gewesen sein. AOL-Chef Tim Armstrong soll in Arringtons Plänen kein Problem gesehen haben, zumal AOL der größte Investor des Fonds sein soll.

In welcher offiziellen Form die Kündigung von Arrington durch AOL erfolgen wird, ist laut Fortune noch nicht bekannt. Ungeklärt sei auch, ob und wie Arrington weiterhin am Crunchfund beteiligt sein wird und ob er an der kommenden Veranstaltung Techcrunch Disrupt teilnehmen wird.

Offizielle Stellungnahmen von Arrington und AOL stehen bisher noch aus. Im Techcrunch-Impressum ist Arrington noch als Gründer und Mitherausgeber verzeichnet. Der letzte Eintrag in Arringtons Twitterfeed lautet derzeit: "My life feels very strange to me."

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