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Kuba-Blockade

Rossmann wirft Paypal nach Drohungen raus

Rossmann Online wehrt sich gegen Drohungen von Paypal. Der US-Konzern wollte dem Drogerieshop verbieten, kubanische Waren per Paypal abzurechnen. Rossmann hat den Bezahlungsabwickler für seinen Shop daraufhin abgeschaltet.

Artikel veröffentlicht am , /
Dirk Roßmann
Dirk Roßmann (Bild: Rossmann)

Mit der Drogeriemarktkette Rossmann wendet sich im Streit um die Kuba-Blockade jetzt auch ein großes Unternehmen gegen den Bezahlungsabwickler. Die Dirk Rossmann GmbH, drittgrößte Drogeriemarktkette Deutschlands, bietet keine Zahlung per Paypal mehr an. In deutlichen Worten wehrt sich das Unternehmen gegen Paypals Versuch, US-Recht durchzusetzen und die Kunden ihrer freien Entscheidung zu berauben.

Inhalt:
  1. Kuba-Blockade: Rossmann wirft Paypal nach Drohungen raus
  2. Streitfälle seit Juli 2011

Rossmann erklärte seinen Kunden: "Der Zahlungsdienstleister Paypal hat die Rossmann Online GmbH - wie auch andere deutsche Händler - aufgefordert, den Vertrieb kubanischer Produkte einzustellen. Paypal droht uns damit, dass andernfalls die Geschäftsbeziehung gekündigt wird. Paypal hat seinen Stammsitz in den USA und begründet seine Aufforderung damit, dass sie deshalb verpflichtet sei, das US-Embargo gegenüber Kuba auch in ihren ausländischen Tochtergesellschaften umzusetzen. Obwohl viele unserer Kunden Paypal nutzen, wollen wir dieser Aufforderung nicht nachkommen. Wir sind überzeugt, dass wir damit in Ihrem Interesse handeln. Denn aus unserer Sicht gibt es keinen Grund, warum hier US-amerikanisches Recht praktiziert werden muss. Noch viel wichtiger: Wir wehren uns dagegen, dass Sie, unsere Kunden, auf diese Weise bevormundet und ihrer freien Entscheidung beraubt werden." Zuerst berichtete die Redaktion Portalamerika21.de über die Auseinandersetzung zwischen Rossmann und Paypal.

In dem Streit hatte der Spirituosenhändler Bardealer.de am 25. August 2011 versucht, per einstweiliger Verfügung einen Schnellentscheid gegen Paypal zu erwirken. Der Musterprozess wird von den Unternehmen Rum & Co, Weinquelle Lühmann, Kölner Rum Kontor, Getränke Paradies Wolf, Rum Paradise und dem Netzwerk Kuba unterstützt. Paypal hatte die Konten der Unternehmen eingefroren.

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Streitfälle seit Juli 2011 
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nopaypal 03. Feb 2012

Dass es heute noch eine Kuba-Blockade gibt ist ohnehin eine große Schande. Wie kann man...

Freitagsschreib... 08. Nov 2011

ich. Und wenn Du genau gelesen hättest, hättest Du auch gelesen, dass es mir darum geht...

stillschweiger 07. Nov 2011

RESPEKT HERR ROSSMANN!! DANKE

stillschweiger 07. Nov 2011

@Platanas, als wenn das durchgedrückte US Embargo dem Weltfrieden oder der Freiheit Kubas...

Freitagsschreib... 14. Sep 2011

...was bei Drogeriekunden keine allzu großen Auswirkungen haben dürfte. Vielen Leuten ist...


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